Frauen im Islam – Wegbereiterinnen zum Paradies?
Shownotes
„Wenn man vier Töchter hat, ist man auf dem Weg zum Paradies!" So lautet eine islamische Überlieferung.
Kübra stellt uns die mutige und selbstbestimmte Hatice vor, die Ehefrau des Propheten vor. Aber auch die Geschichten und Perspektiven von Maria, Khadija, Aisha und weiteren Frauen sind bis heute wichtig. Darunter sind Frauen, die ihre Rechte kennen und auch einfordern, sich nicht mit einem Minimum zufrieden geben. Wie geben die Frauen ihr Wissen weiter? Welche Bedeutung haben Töchter und weibliche Nachkommenschaft? Und wir reden darüber, warum es so wichtig, dass Frauen zu Wort kommen!
Dabei stellen wir alle drei – Kübra, Leni und Maike – einmal mehr fest, wie der interreligiöse Dialog, in dem wir schon so lange engagiert sind, unseren Blick auf die eigene Religion verändert hat. Ein Gespräch über Glauben, Frauen und ihre Geschichten, die zu selten erzählt werden und die es daher immer wieder zu entdecken gilt.
Moderatorinnen: Rabbinerin in spe Helene Braun, Pfarrerin Maike Schöfer und Theologin Kübra Dalkilic
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Gefilmt und aufgenommen wird unser Podcast von Sascha Lasarzewski und Ben Zola vom Videostudio Berlin: videostudioberlin.com.
Transkript anzeigen
00:00:00:
00:00:06: Salam, shalom, Friede.
00:00:09: Herzlich willkommen zu Drei, drei eins, drei Frauen und drei Religionen.
00:00:13: ein Thema das interreligiöse Podcast vom Haus of One!
00:00:16: Ich bin Kübra und freue mich heute wieder mit Leni und Michael im Studio zu sein.
00:00:25: Hallo!
00:00:27: Ja, heute geht's weiter und zwar haben vielleicht viele schon sich gedacht jetzt hatten wir Frauen im Judentum, Frauen im Christentum.
00:00:36: Was denkt ihr, was euch heute erwartet?
00:00:39: Genau.
00:00:40: Frauen im Islam!
00:00:41: Aber bevor wir thematisch einsteigen hat heute Maike uns einen Snack der Woche mitgebracht.
00:00:48: jetzt sind wir mal gespannt.
00:00:49: Maike, was hast du uns mitgebrannt?
00:00:50: Snack...der
00:00:52: Woche.
00:00:53: Genau, heute bin ich wieder dran und ich habe hier einen Snacke-Der-Woche für euch.
00:00:57: Uuuuuh!
00:01:01: Ja das letzte Mal hatte Leni aber Traumsaft dabei und deswegen ... Musste schon ein bisschen schmunzeln, dass jetzt die Trauben folgen.
00:01:10: Also ihr seht sie, die ihr nur zuhört und nicht zuschaut.
00:01:14: Ihr seht vor uns ist ein großes Tablet mit dunkelroten saftigen Trauben.
00:01:19: Wow!
00:01:20: Liff mir?
00:01:20: Haut rein!
00:01:26: Frisch vom Markt quasi.
00:01:32: Und ihr könnt euch vorstellen, Trauben spielen offenbar eine Rolle im Christinnen-Tum.
00:01:36: Richtig an mehreren Stellen in der Bibel kommen die Trauben vor.
00:01:40: Und im zweiten Testament gibt es tatsächlich auch einen Spruch von Jesu, er sagt ich bin der wahre Weinstock und ihr seid die Reben.
00:01:48: Vielleicht kennt ihr dieses Zitat oder diesen Vers auch oft zitiert und oft auch gepredigt und gesprochen dazu.
00:01:56: das heißt so viel nur wenn wir gut verwurzelt sind mit Jesus mit unserem Glauben, gut verwurtet sind mit Gott dann können wir Früchte tragen.
00:02:05: und dass eben am Beispiel Traube.
00:02:09: Aber aus Trauben wird ja auch Wein gemacht oder Traubensaft und wir haben schon in der letzten Folge kurz darüber gesprochen, welche Rolle auch der Wein im Judentum spielt.
00:02:18: und zum Abendmahl spielt natürlich der Wein oder auch der Trauben so oft eine wichtige Rolle.
00:02:24: Zu Trauben fallen mir jetzt eine Redewendung ein.
00:02:27: Ja?
00:02:27: Auf Türkisch sagt man... auf Türkisch erstmal... Jetzt mache ich es mal erst einmal wortwörtlich die Traube nimmt eine dunklere Farbe an, wenn sie die andere Traube betrachtet.
00:02:43: Also man färbt sich quasi gegenseitig ein und das macht man anhand der Trauben.
00:02:49: Das war so mein Beitrag zu Trauben!
00:02:52: War aus Neid Spaß?
00:02:53: Nein
00:02:55: ich glaube wir nehmen wahrscheinlich auch von uns gegenseits ein bisschen Sprachmuster weiß ich nicht was anderes.
00:03:02: und das färbt sich halt eben.
00:03:05: Je mehr man sich anschaut und dieselbe Atmosphäre teilt, desto mehr fährt man sich ein.
00:03:10: Das letzte größere christliche Fest war... Erntedank und auch zur Ernteddang spielen Trauben eine Rolle.
00:03:18: Sie stehen für die Fülle, für die Pracht symbolisieren die Schönheit ja die Füllung eben der Schöpfung auf ne ganz besondere Art und Weise.
00:03:28: also Trauben kommen immer vor.
00:03:29: sie gibt es auch als Wandmaler reinen Kirchen auf Bildern auch Verzierungen von Abendmahlsgrächen usw.
00:03:37: Also überall finden wir auch die Traube oder diese heißt das Rebe so ein Stückchen hier.
00:03:43: Ist das richtig?
00:03:46: Ja.
00:03:47: Da bin ich wieder türkisch!
00:03:50: Na ja, also wir nehmen
00:03:51: uns
00:03:52: jetzt noch eine Traubestärkung und dann geht es weiter mit dem Thema.
00:03:56: Ein Träumchen.
00:03:59: Und auch Paradiesvorstellungen mit Trauben.
00:04:02: So
00:04:03: stellst du die so vor?
00:04:08: Ja, dann steigen wir mal direkt in unser Thema würde ich sagen... Frauen im Islam.
00:04:14: Ich würde auch gerne mit der Anfangsfrage anfangen und euch die Frage stellen, welche Namen, ob überhaupt Frauennamen euch in den Sinn kommen im Bezug auf Islam?
00:04:29: Also Maria aber Mary.
00:04:33: Ja, stimmt.
00:04:37: Sonst noch...
00:04:38: Also ja,
00:04:39: sagt du.
00:04:40: Die Frau des Propheten
00:04:43: Ja, super.
00:04:44: Genau!
00:04:45: Das soll jetzt auch nicht so ein Bingo-Spiel sein oder so... aber ich wollte einfach mal... weil wir haben manchmal Namen die wir immer wieder erzählen von denen wir immer weiter erzählen, aber es sind auch schwierige Namen, die man im Alltag vielleicht nicht kennt und deswegen ist das total gerechtfertigt, dass man sie vergessen kann.
00:05:05: Oder überhaupt Maria hast du jetzt erwähnt?
00:05:07: Manche, die
00:05:08: musik- Sarah.
00:05:10: Das sind halt auch so biblische Namen, die man vielleicht sagen könnte hey das sind doch aber nicht muslimische Figuren.
00:05:15: ja was war's?
00:05:16: Dann sind
00:05:18: es auch muslimischer Figuren.
00:05:19: Genau genau und ich finde das immer mal spannend vor allem wenns um Maria geht dass ich sehe so auch im interreligiösen Dialog manchmal so dieses maria gehört uns
00:05:32: wem gehört Ein Streit.
00:05:36: Ja, genau und da finde ich's immer... Und am Ende also muss die mehr Christen streiten sich.
00:05:41: am Ende ist Maria jüdisch.
00:05:45: Neue Format!
00:05:47: Aber wenn zwei sich streitten freut sich die dritte.
00:05:50: Egal es wieder was anderes.
00:05:52: aber genau was ich sagen möchte ist dieses Beanspruch dieses Anspruch auf jemandem zu haben finde auch witzig ab und aber auch wichtig zu sagen wir dürfen nicht zu bestimmerisch sein.
00:06:05: Ich weiß natürlich aus meiner Religion, dass Maria im Islam eine sehr große Rolle hat.
00:06:11: Sie ist die einzige Frau, die überhaupt namentlich in Koran vorkommt.
00:06:15: Es gibt ein Kapitel Adisura, Maria und dennoch weiß ich, dass sie auch vor allem für meine christlichen Geschwister wichtig ist und da vor allem verankert ist.
00:06:28: Und ich kann aber trotzdem sagen, aus meiner Region heraus, in der Hinsicht muslimisch, weil sie nicht im Islam sondern Gott ergeben war.
00:06:39: Gott hingabevoll war und im Koran also beziehungsweise alle Menschen die im koran auch tituliert werden als Musliminnen und Muslime wo bemerkt auch Moses Noah nicht weil der islam damals schon gab nein das gab es nicht aber das waren menschen die eben Gottes Wohlgefallen hatten und eben Hingebungsvoll gegenüber Gott waren.
00:07:05: Deswegen kommt Muslim, Islam, Teslemme, Seleme, diese Bezüge, also Tessleme heißt Hingabe.
00:07:15: daher leitet sich das ab.
00:07:18: Also... Für all diejenigen, die behaupten, dass alle Musliminnen und Muslime im Koran vorkommen.
00:07:25: Das sind ja muslimisch aber nicht dem Islam folgend sondern Gott hingabevoll!
00:07:31: Okay das ist jetzt geklärt würde ich mal sagen Super Du hast jetzt auch zum Beispiel die Frau, das Propheten, die erste Frau erwähnt.
00:07:40: Vielleicht ganz kurz dazu... Wir haben in der letzten Frage von dir gehört, dass besonders auch Frauen ihr Hab und Gut der Religion oder eben Jesus für Jesus, Beigetragen haben.
00:07:56: und Ratija ist wohl bemerkt, die Frau, die überhaupt als Unternehmerin vorkommt.
00:08:02: Und einen hohen Rang hat in der Gesellschaft Karawane führt auf den Wege.
00:08:10: Sie ist ein Businesswoman!
00:08:12: Ja, auf jeden Fall
00:08:13: Chef
00:08:14: Chef, ja.
00:08:14: Sie war sogar auch Chef von dem Prophet Muhammad weil er hat mal ihre Karawannen begleitet und eines Tages ist sie aber auch wieder die Person, die um die Hand des Propheten betät also auch da sehr diesen ersten Schritt wagt und sie isst auch älter als der Prophet hatte.
00:08:39: Antrag wurde eben angenommen und dann kam es zur Ehe.
00:08:42: Und sie hat sich nicht gescheut, ihr ganzes Hab-und-Gut auf diesen Wege auch zu spenden oder überhaupt einzusetzen.
00:08:51: Da muss man auch sagen... Manchmal denkt man ja auch so wir haben glaube ich manchmal so gesellschaftliche Wie nenne ich das?
00:09:01: Gesellschaftliche Sachen im Kopf, wo wir denken okay wenn die Frau reich ist und der Mann arm dann klappt es nicht.
00:09:07: Wenn bei der Partnerschaft eben jemand ähm... ...wenn die Frau älter ist und ähm der Mann jünger dann klappt das nicht.
00:09:14: Warum?
00:09:14: Wer sagt das uns?
00:09:15: Und ähm deswegen gibt's äh.
00:09:17: unter dem muss man sagen dadurch dass es ein Beispiel war eben dass Katija älte ist als als Mohammed ähm viel zu sein mit ihm hat sagt man wenn in einer Ehe die Frau Älte isst ... wird diese Familie so ein bisschen wohlständig sein.
00:09:32: Also wir können es versuchen, aber keine Garantie als wie sowas andere
00:09:37: ist!
00:09:37: Aber ich finde das eigentlich voll gut.
00:09:43: Vorbild oder Rollenbild, was da gezeigt wird in unsere Gesellschaft hinein.
00:09:47: Weil es schon so Vorstellungen gibt der Mann muss größer sein, er muss ein bisschen älter sein.
00:09:52: Er muss einen bestimmten Beruf haben und irgendwie weiß ich nicht die Frau muss ihn anhimmeln.
00:09:58: Die kann zu Hause bleiben sie muss sich nicht um die Finanzen kümmern sondern eher um das.
00:10:03: Familien mit dieser Vorstellung gibt es ja immer noch und die greifen total tief.
00:10:07: Es geht dann schon bei Kindern und Jugendlichen los dass sie danach schauen wie sie ihr Leben und das finde ich endlich eine schöne Geschichte, die zeigt.
00:10:15: Es kann auch ganz anders sein.
00:10:16: Kann superunabhängig sein und alleine irgendwie keine Ahnung wie alt war sie ungefähr?
00:10:23: Weiß man das?
00:10:23: Ja, ich weiß es.
00:10:24: Aber ich bin mir gerade nicht sicher.
00:10:28: Auf jeden Fall so ungefähr fünfzehn Jahre älter als die Profiabere muss sich jetzt... Oh Gott!
00:10:31: Das macht doch gar
00:10:33: nichts.
00:10:33: Jetzt ist sie ganz,
00:10:36: sehr, ganz wichtig.
00:10:37: Nein.
00:10:38: Sie war sogar ältern und kann erst mal ihr Leben einfach rocken für sich und kann so erfolgreiche Businessfrau sein, Chefs sein.
00:10:47: Und dann findet sie jemanden den sie gut findet und sie macht den ersten Schritt, sie ist mutig.
00:10:51: größer, also bericht so vielleicht auf verschiedenen Ebenen.
00:10:55: die Normen wie es sie heute noch gibt finde ich spannend.
00:11:00: Total ja und solche Beispiele zu haben finde ich ganz wichtig weil man kann dann nicht nur ein Stereotyp quasi vor Augen halten.
00:11:12: Und ich finde gerade, wenn wir über Frauen sprechen ist es mir persönlich auch immer wichtig unterschiedliche Frauen-Poträts jetzt aus der muslimischen Perspektive oder muslimische Erzählungen darzustellen weil sonst hat man nur ein Prototypfrau und dann tut man die Person in den Vordergrund drücken und sagt alle müssen so sein wie sie!
00:11:36: Wenn wir jetzt sagen, würden alle sollen so sein wie Khatidze schaffen wir gar nicht.
00:11:39: Weil ich bin keine Unternehmerin!
00:11:41: Dann schaue ich mir welche Frau-Porträts vielleicht doch noch gibt die vielleicht näher an meiner meine Persönlichkeit sind?
00:11:49: Wir haben zum Beispiel eine Frauenrechtsaktivistin würde ich glaube ich heutzutage sagen natürlich gab es diese Begriffe damals und nicht deswegen also regt euch ab aber genau eine andere Frau.
00:12:02: das profierten zb um Selame.
00:12:05: Sie war auch Witwe.
00:12:10: Und damals, wir wissen natürlich... Wir haben immer im Hinterkopf, die Gesellschaft war anders und für Witwen ist es glaube ich immer noch nicht einfach.
00:12:20: aber damals ... auch gar nicht einfach.
00:12:23: und um diese Frauen in den Schutz zu nehmen, hat man sie auch angeheiratet.
00:12:28: Aber worauf ich eigentlich hinaus wollte ist, sie ist zum Beispiel eine Person die ihre Rechte sehr gut kannte also die Rechte, die ihr durch Gott gegeben wurden.
00:12:40: und ein konkretes Beispiel vielleicht... Im Islam ist es so, dass wenn man eben heiratet die Frau darf eine Morgengabe mehr herauf Arabisch sich wünschen.
00:12:52: Also dem Mann sagen ich möchte so und so viel Gold oder ich möchte weiß nicht dieses Auto Ich möchte das und das haben Und der Mann muss wenn er einverstanden ist Wenn er die Ehe möchte dann musst du jetzt quasi unterzeichnen oder ihr das ermöglichen, ob das direkt erfolgt.
00:13:06: Oder nach paar Jahren oder wenn es zur Scheidung kommt kann man noch verhandeln.
00:13:12: Aber dies steht schon mal zu Verfügung und es gibt keine Obergrenze.
00:13:17: also im Koran steht nicht bis zu diesem Limit Und es gibt eine Zeit nach dem Ableben des Prophetenfriede sein mit ihm, wo der zweite Khalif Omar im Khalif ist.
00:13:27: Dann beschweren sich die Männer auf einmal und sagen ja oh Khalif!
00:13:31: Die Frauen machen's uns nicht leicht.
00:13:33: wir wollen eigentlich heiraten aber die weilen immer so viel... Also sie haben ihm quasi gefragt ob er in seine Predigt einbauen kann?
00:13:43: Ob die Frauen bitte nicht ihre Anforderungen...
00:13:47: Nein!
00:13:49: Genau.
00:13:50: Und Omar hat dann mal bei einer Predigt oder eben bei der Zusammenkunft davon erzählt, ja es ist sehr schön und er ist ja auch wichtig und schön und macht das doch den Männern nicht so schwer?
00:14:02: Und eine Person, Umsel Emme wird überliefert... Es gibt auch andere Überlieferungen, dass sie nicht war, sondern eine andere Frau aber es ist ne Frau auf jeden Fall, das ist die Message, die dann aufsteht uns sagt, oh Omar Möchtest du uns etwas verbieten, was Gott uns erlaubt hat?
00:14:18: Ja.
00:14:18: Berechtigte Frage!
00:14:20: Und da finde ich es auch ganz jetzt wichtig... Er hätte ja auch sagen können, Ich bin der Khalif.
00:14:24: Ist mir egal, das ändern wir jetzt.
00:14:25: Hat er aber natürlich nicht, weil er natürlich auch einer der Sahabas, der engsten Freunde des Propheten war.
00:14:32: Dann hat er gesagt, Du hast recht, Omar hat Unrecht und hat dann quasi seinen Wort wieder zurückgezogen.
00:14:38: Was macht das mit euch?
00:14:40: Dass eine Frau ihre Rechte kennt und wenn es soweit ist dass man sogar dem obersten Kalifen quasi sagt, stopp mal!
00:14:50: Das sind meine Rechte und die fordere ich zurück.
00:14:53: Und
00:14:55: das soll sich nicht mit den Bärmini-Mum zufrieden geben.
00:14:58: Auf
00:14:58: jeden
00:14:59: Fall.
00:14:59: Und es heißt für die Männer in wichtigen Positionen oder Entscheidungen sitzen auch für Frauen, dass man sich überzeugen lässt... und dass man sich erinnern lässt.
00:15:11: Und recht gibt, wenn Menschen ihr Recht einem in Gefahr sehen oder das wieder einen fordern.
00:15:17: Absolut!
00:15:18: Man kann es ja manchmal aus dem Blick verlieren... ...und so eine Rechtweisung oder Erinnerung.
00:15:26: Also würde ich sagen also bitte viel fordern, wenn ihr muslimisch seid oder wollt heiraten.
00:15:31: Also hängt die Latte hoch denn
00:15:34: da dürft
00:15:34: ihr.
00:15:35: Und man könnte ja theoretisch auch sagen, ich hätte gerne jetzt zur Eheschließung das und zur Scheidung.
00:15:41: Solltest du kommen, hättest dich gerne das!
00:15:44: Also mussten sie aber auch stets schon
00:15:45: bei der Scheidungen gegeben werden?
00:15:47: Genau.
00:15:48: Aber man kann auch sagen ich möchte nicht bis ... weil vielleicht kommt es gar nicht zu scheiden.
00:15:51: Ja ja klar.
00:15:53: Man hofft jetzt nicht dass es zum Scheiden kommt.
00:15:55: Na ja.
00:15:57: Kann man beim noch mal heiraten würde wieder so viel fordern?
00:16:01: Ja.
00:16:02: Neuer Mann als Giftpult!
00:16:05: Einmal!
00:16:06: Hast du schon
00:16:07: was dir mal überlegt?
00:16:08: Oder als Kind?
00:16:09: Nee, ich komme auch aus einer Kultur von meinen Eltern.
00:16:14: Bescheidenheit nach dem Motto, wir sollen es ja gegen übrigen nicht so schwer
00:16:20: machen.
00:16:20: Da müssen wir noch mal darüber reden!
00:16:22: Was machen wir?
00:16:24: Aber die Frage spenden sich
00:16:25: viele... So nach dem Motto was ist eigentlich der mittlere
00:16:29: Wicht?
00:16:30: Aber ich dachte als Kind vielleicht, dann sagt man das durch
00:16:32: den
00:16:32: Schloss.
00:16:35: Da wusste ich wahrscheinlich nicht, aber im Schross auch da.
00:16:37: Ich bin auch glücklich mit wenn ich überhaupt eine Wohnung finde in Berlin.
00:16:43: Aber ja, man
00:16:44: muss schon... Aber es darf immer auch immateriale Dinge sein.
00:16:46: Es muss nichts Materielles sein.
00:16:48: Ja, irgendwas also jetzt nicht utopisches ist kann aber auch eine Weltreise sein.
00:16:53: Ist kann auch was ich nicht.
00:16:54: Aber es könnte auch so etwas sein wie dass man sich Ehrlichkeit wünscht oder das ist
00:16:58: Voraussetzung.
00:17:03: Ah!
00:17:03: Jetzt verstehe ich.
00:17:04: Also es ist doch das ist schon eigentlich materiell.
00:17:06: und am besten hier Kurzen Hinweis und dann mache ich auch weiter.
00:17:11: Haltet es auf jeden Fall schriftlich, weil ... Es muss eigentlich nicht schriftig festgehalten werden aber die Technik ist immer gut vertraut.
00:17:19: Weil man vergisst Sachen und
00:17:21: weiß sich nicht.
00:17:22: Wir uns stellen wir uns vor du kennest eine Situation.
00:17:25: könnten wir uns das mitwünschen?
00:17:28: Ihr könnt ja mir Rat schlägen.
00:17:30: Und dann kann ich ja ... Also!
00:17:33: Ihr nehmt die Berliner Wohnung Ich hab gerne Kanteur
00:17:38: Ich überlege
00:17:39: nochmal.
00:17:41: Okay, super!
00:17:42: Gut.
00:17:43: was ich aber auch noch mitgebracht habe und zwar die die Namen um Ayshe möchte ich jetzt nicht mehr unbedingt auch erwähnen Auch die zweite Frau des Propheten Und zwar sie ist eine.
00:17:56: wir könnten vielleicht Sozialarbeiterin sagen.
00:17:58: Aber was noch wichtiger ist ist was meines Erachtens Wir haben ja neben dem Koran Die Hadiswerke, die Überlieferungen Und sie hat über zweitausend Hadese überliefert.
00:18:10: Was ganz wichtig ist, mein Frauenterspektive?
00:18:14: Sie ist die Person, die am engsten zu ihm stand und natürlich auch weiß wie er sich bewegt hat.
00:18:20: Und was er gemacht hat wenn ihr zu Hause mit ihr war?
00:18:22: Und überhaupt über das Ehe-Leben, Familienleben ... Worauf ja die Jünger?
00:18:28: Die Sahabe!
00:18:31: Ist ja eigentlich dasselbe.
00:18:33: Wenig oder eingeschänktes Blöde.
00:18:34: Die Trauben.
00:18:36: Genau.
00:18:37: Ich sitz jetzt da wo du gesagt bist.
00:18:41: Die jüngereninnen und jüngern auf der Sahabe Ja, so ist es aber.
00:18:46: Genau und damals gab's auch die Frage mit wie ist das dann eigentlich zum Beispiel wenn Frauen eben ihre Menstruation haben?
00:18:53: darf man ihnen zu nahe kommen?
00:18:55: Wie ist das?
00:18:56: Und der Prophet Mohammed Frisez mit ihm hat dann auch durch seine Gestik und Mimik natürlich auch mit den Worten gesagt und gezeigt wie das geht was man machen kann, was man nicht machen kann.
00:19:09: Und ein Beispiel war zum Beispiel weil die Gesellschaft damals, die Frau während der Instruation als dreckig oder weiß ich nicht empfunden hat oder sie sondern wollte, war er zum Beispiel derjenige, der sich wenn Eische in dieser Periode war dass er sich irgendwie auch auf ihr Schoß gelegt hat und umarmt hat.
00:19:29: also es ist so eine Geste wo man zeigt Ihr könnt euch nahe kommen.
00:19:34: Okay, Geschlechtsverkehr ist nicht erlaubt aber alles andere ist erlaubт und das sind auch wichtige Überlieferungen die wir eben auch über Eische mitbekommen.
00:19:44: und aus einer Frauenperspektive weil natürlich muslimische Menschen die nach dem Islam leben wollen wollen auch wissen wo die Grenzen sind wie das Leben funktionieren soll Und da ist eben ganz wichtig dass eine Frau Auch er hat diese überliefert.
00:20:02: Um Selma hat auch er diese überliefert, dann möchte ich noch einen anderen Beispiel nehmen und zwar der Koran.
00:20:10: Kübra
00:20:10: kann so viel erzählen, wie man
00:20:11: es findet.
00:20:12: Findet
00:20:12: ihr nicht auch das Kübra ein Buch rausbringen
00:20:14: sollte?
00:20:15: Raune Koran.
00:20:18: Finde ich schon, du kannst so viel und gut darüber
00:20:20: erzählen!
00:20:21: Es kommt
00:20:21: alles so raus aus dir.
00:20:23: Das brauchen wir.
00:20:23: Dankeschön.
00:20:25: Danke schön.
00:20:26: Okay jetzt
00:20:27: habe ich dich
00:20:27: ausgeprägt.
00:20:28: Entschuldigung, das wollte ich nicht.
00:20:30: Nein gar nicht.
00:20:31: Ich überlege nur... Nicht, dass ich jetzt hier irgendwie so in Rage... Nein!
00:20:36: Das ist der Tag.
00:20:39: Okay, dann geht's weiter.
00:20:41: Was ich ganz schön oder spannend finde, das ist wahrscheinlich im Hebräischen, im Latein- oder eben Altgriechischen auch so, dass man ja unterschiedliche Übersetzungen hat oder ein Wort hat mehrere Bedeutungen oder für einen Wort gibt es unterschiedliche Wörter und da nochmal zu schauen wann wurde dieses Wort benutzt, wann wurde jenes benutzt?
00:21:03: Und ich bin jetzt keine in der Hinsicht Expertin.
00:21:06: Aber genau dieses Beispiel möchte ich trotzdem euch mitgeben!
00:21:11: Wir haben im Koran auch Passagen wo es über Paare geht und wo's über Paarre geht die aber ebenwürdig waren zusammen gute Taten verrichtet haben.
00:21:25: Ich mache es ein bisschen konkreter, wir haben zum Beispiel dem Fahrer-O und seine Frau und Fahrer O war ja kein guter Mensch wenn ich mal leicht ausspreche aber seine Frau ist laut dem Koran auch einer der wichtigen Frauen.
00:21:44: im Koran kommt ihr Name zwar nicht vor aber durch den profitischen Überlieferungen und Erzählungen wissen wie das sie Assihe heißt.
00:21:52: Und auf jeden Fall werden die zum Beispiel nicht als Selj.
00:21:56: Selj ist eben Ehepartner, Partnerin Selje, die weibliche Form, betitelt sondern als Imrae.
00:22:06: Also es sind dann quasi die Frau aber dadurch das Pharao nicht gut war... wird sie nicht, werden die nicht als ebenwürdig genannt.
00:22:18: Also überall da wo Selj Selj kommt dann sind das beide zum Beispiel Abraham und Hagar-Abraham und Sara.
00:22:26: und aber da wo das nicht so ist z.B auch nach der muslimischen Erzählung bei Lodd und seiner Frau, bei Noa und seiner Frau Da wurde dieser andere Wort benutzt.
00:22:39: Das ist auch ganz spannend zu sehen.
00:22:41: Und wie wird es übersetzt?
00:22:44: Ja, Pa eigentlich oder auch Frau.
00:22:46: Aber auf Deutsch kann man das nicht so direkt raussehen?
00:22:49: Genau!
00:22:50: Da muss man schauen an welchen Stellen zu welchen Ehefrauen wurde das gesagt und da stellt man eben fest, wo sie beide gut waren und wohlgefallen Gottes hinter dem Wohlgefallen Gottes gestrebt haben wurden sie als selbst als ebendwürtige Partnerinnen betrachtet.
00:23:10: Das finde ich auch schon.
00:23:13: Sehr.
00:23:14: Ja, mega tolle spannende Sachen die man glaube ich auch so rausbekommt wenn man mehr und mehr gräbt.
00:23:21: und ich finde oder eine Frage jetzt an euch wenn ich jetzt bisschen raus denke aus nicht nur in den heiligen Schiften bleibe aber auch nicht in der Tradition warum ist es überhaupt wichtig dass zum Beispiel wir sind ja auch drei Frauen drei Religion ein Thema das drei Frauen überhaupt zu Sprache kommen Frauen überhaupt zu Strahe kommen.
00:23:45: Worum ist das wichtig?
00:23:46: Haben wir vielleicht öfters in anderen Zusammenhängen auch gesagt, aber vielleicht hier noch mal... Was sind eure Gedanken?
00:23:53: Ja es ist immer eben wichtig dass die unterschiedlichen Menschen und Gruppen, die Menschen die ähnliche Erfahrung teilen oder eine ähnlichere Geschichte oder dass sie erzählen dürfen als kann ich eine Person über alle erzählen und für alle erzählten.
00:24:10: Wichtigsten ist, dass jede Gruppe und auch jeder Mensch ganz individuell erzählen darf und gehört wird.
00:24:19: Und du hast ja schon ein paar Punkte angesprochen, warum es zum Beispiel wichtig gewesen ist an einigen Stellen das Frauen im Koran erzählt haben oder das über sie etwas überliefert ist, weil es vielleicht dann einfach Perspektiven sind.
00:24:31: Oder einen Horizont, den ein Mann oder eine Erfahrung die Männer weniger teilen, über die sie weniger erzählen können.
00:24:37: Ja, das ist wichtig und es ist gut dass so viel auch in dem Koran über Frauen steht.
00:24:42: Es gibt sogar ein Kapitel heißt Anissa Die Frauin
00:24:46: Und wer kommt davor?
00:24:47: Also...
00:24:49: Da sind vor allem auch Rechte, die Frauen haben.
00:24:54: Ich finde aus religiöser Perspektive eigentlich am spannendsten, weil du gesagt hast wir drei dass wenn wir zusammenkommen und ihr von eurer Religion oder eure Perspektiven teilt das ich dann immer am meisten über mich und meinen Judentum lerne.
00:25:13: Und das habe ich vor allem festgestellt seit ich mehr im interreligiösen arbeite, dass es viel intensiver ist.
00:25:18: Natürlich ist es gut und wichtig mich mit anderen jüdischen Menschen auszutauschen aber dass wenn ihr so vielleicht auch ein bisschen intensivere Momente teilt oder irgendwie ja spirituelles oder oder oder es können auch Kleinigkeiten sein oder wie ihr Dinge in eurer Religion seht und betrachtet.
00:25:35: dann reflektiere ich nochmal auf eine ganz andere Weise und das finde ich so spannend und deswegen ist es vielleicht auch immer so wichtig sich mit anderen aushandeln zu setzen um sich selber besser zu verstehen, weil genauso finde ich kann man das bei zum Beispiel Sexualität betrachten.
00:25:47: Erst wenn man sich mit anderen Sexualitäten auseinandersetzt versteht man mehr über sich selber und die Eigen.
00:25:52: War das irgendwie wie mit den Trauben?
00:25:56: Man braucht irgendwie die anderen, um so ein Stück zu kochen.
00:25:58: Stimmt!
00:25:59: Da bin ich voll bei dir.
00:26:00: Ich finde auch manchmal ist für uns glaube ich so banal in unserer eigenen Tradition und Religion.
00:26:05: Manchmal nehmen wir das gar nicht so wahr weil es so eingetakt wird.
00:26:10: Und ich habe die Erfahrung oder Erkenntnis auf wenn ihr über eure Erfahrungen spricht dass sich mir dann denkt Ja, stimmt.
00:26:17: Das mache ich ja auch oder das habe ich auf einer anderen... Also das gibt es bei mir gar nicht.
00:26:22: Ach so!
00:26:22: Das existiert.
00:26:23: Was existiert?
00:26:24: Weiß ich nicht.
00:26:25: Spannend.
00:26:27: Bevor ich überhaupt... Ich komme so langsam zum Schluss in der damaligen Gesellschaft und aber auch immer noch.
00:26:36: Ich weiß nicht wie stark das in euren Umfeld oder hier in Deutschland verankert ist.
00:26:42: Aber ich glaube doch Wie ist es eigentlich die Nachfolgerschaft von einer Familie.
00:26:50: Wo ist sie verankert?
00:26:51: Bei Mann oder Frau, also bei Sohn oder Tochter?
00:26:54: Ja ich glaube das ist ein bisschen unterschiedlich.
00:26:57: Also es gibt auf jeden Fall weiß ich nicht so halt eingesessene Familien, weiß ich Unternehmensfamilien, da ist das irgendwie total festgeschrieben und vorgegeben.
00:27:11: Ich glaube es ist noch mal ganz anders als ich das jetzt in meiner Familie entdeckt habe oder ich glaube dann muss man auch nochmal gucken aus den verschiedenen Religionsgemeinschaften was da irgendwie noch mit dazukommt.
00:27:23: Ich glaube, dass das gar nicht so vereinheitlich zu sagen und ich erlebe schon einen Durchbrechen dieser tradierten Vorstellung.
00:27:29: Dass der Nachname vom Jungen oder von Mann weitergegeben werden muss und dass das Unternehmen immer vom Mann weitergeführt werden muss.
00:27:38: Ich erleb da eher ein Aufbrechen und ein bisschen mehr Individualität je nach Familie.
00:27:44: also es gibt auf jeden Fall noch diese Vorstellungen aber ich würde das nicht so verallgemeinern Hier in der Gesellschaft, was sagst
00:27:50: du?
00:27:50: Voll spannend dass du mit den Namen das sagst.
00:27:52: Weil wir haben jetzt ja dieses neue Namensgesetz Und es gibt uns ja die Möglichkeit, also wie man seine Kinder benennt.
00:27:58: Also es gibt jetzt mittlerweile viel mehr Möglichkeiten.
00:28:00: Ich will nichts Falsches sagen aber so mit Doppelnamen und bestrich und die Kinder können später selber aussuchen oder auch Männer in heterosexuellen Beziehungen nehmen, die Namen der Frauen oder Nehmen und Doppelnamen oder oder oder.
00:28:11: Das wäre schon mal ein richtig guten Weg in die Richtung des Alles das für sich selbst entscheiden kann, wie es für ihre Familie richtig ist.
00:28:18: Ansonsten fällt mir natürlich sofort einen Judentum über die Mutter weitergegeben.
00:28:21: Das ist erstmal so.
00:28:23: Also da ist eine ganz klare Traditionslinie über die Mutter und das rückt Frauen auf eine bestimmte Art und Weise, auf jeden Fall in den Fokus, im Vordergrund... ...und es auch wichtig.
00:28:36: Ja
00:28:36: total!
00:28:37: Also im arabischen Raum ist es glaube ich schon eher so dass es über den Sohn so weiter geht.
00:28:43: geben wird oder überhaupt Väter, nach dem erst geborenen Sohn, also Vater von nennt.
00:28:52: Also genau mein Bruder heißt zum Beispiel Imbia Mein Vater Aiden, dann würde er quasi heißen Aiden oder Vater von Imbia.
00:29:01: Also das ist mein quasi Name.
00:29:03: Im türkischen Raum ist es nicht so existent aber es war früher im arabischen Raum vielleicht immer noch.
00:29:08: da bin ich einfach zu weit weg von der Kultur.
00:29:12: Über den Sohn wurde man auch definiert ein bisschen und ich rede jetzt vor allem über einen Zeitalter vor Islam in der... ... im damaligen Saudi-Arabien sag ich jetzt mal.
00:29:26: Und da haben sich Menschen geschämt, wenn sie zum Beispiel Töchter auf die Welt gesetzt haben und... Mit dem Islam wird das eben durchgebrochen.
00:29:42: Weil die Teuchter, die Frauen bekommen eine wichtige Stellung im Koran und der Prophet Mohammed geht auch zu den Menschen hin und sagt wenn ihr eine Tochter habt sie haben einfach Schwarze Vorhänge zu gezogen damit man weiß okay die Schämen sich momentan quasi durchgebrochen und gesagt, nein.
00:30:01: Wir nehmen unsere Töchter, setzen sie auf unsere Schulter oder immer.
00:30:05: wenn er mit seinen Jüngern, mit seinem Sahabas gesessen ist und die Tochter ist reingekommen dann ist er von seinem Stuhl aufgestanden hat seinen Platz der Tochter gegeben und später als die Tochte erwachsen war, hat sie ihren Platz immer ihm gegeben.
00:30:21: also dieses Zeichen von wir müssen unsere Töchter und Frauen wertschätzen.
00:30:26: Und ich erzähle das aus einem bestimmten Grund weil Der Prophet hatte auch Söhne, aber die sind alle im jüngeren Alter gestorben.
00:30:33: Und die Menschen, die nicht an ihn geglaubt haben, haben angefangen sich lustig über ihn zu machen und gesagt du bist derjenige, der sich als Prophet offenbart?
00:30:44: Aber deine Nachkommenschaft gibt es gar nicht mal weil er eben keine Söhnen hat oder die Kinder haben und gestorven sind.
00:30:52: Die haben sich lustigt gemacht.
00:30:53: mit einem Wort ebter heißt das auf arabisch also Personen, die keine Nachfolgeschaft hat.
00:30:59: Und wenn wir jetzt aus der muslimischen Tradition sprechen dann sagen wir die Nachkommenschaft vom Propheten ist von der Tochter weitergekommen weil Fatima ist verheiratet gewesen mit Ali und die haben dann Söhne Hassan und Hussein.
00:31:18: und da ist die Nachfolgerschaft eben weiter gekommen.
00:31:21: und im Koran gibt es ein Pferd wo als Antwort quasi dient zu denjenigen, die zu ihm gesagt haben du hast keine Nachkommenschaft im Koran steht dann Gott greift dieses Eptr nochmal auf uns sagt.
00:31:36: Diejenigen die dich mit Epter beschuldigen sind eigentlich Eptar und auch wenn sie eine Nachfolge geschafft haben, die sich selber im Sinn haben ist es Nicht das Wichtige, sondern ob man gute Taten hinterlässt.
00:31:51: Ob man gute Kinder hinterläst ist eigentlich die Ware... ...das Ware was man als Nachkommen quasi zeigen kann.
00:32:00: und deswegen finde ich aber auch gut oder schön dass Gott quasi... ...Gott hätte ja auch seine Söhne groß werden lassen und sein Nachkommenschaft durch die Söhnen passieren lassen können.
00:32:11: Aber es ist schon ein Zeichen, dass die Nachkomenschaft in der Zeit von den Profiten durch die Tochter
00:32:19: weitergehen.
00:32:20: Ganz spannender Aspekt, ja.
00:32:22: Den wusste ich noch nicht.
00:32:25: Ja also das finde ich so einen wichtigen Punkt der viel mehr verbreitet werden sollte.
00:32:30: oder in all dem Momenten in denen jungs bevorzugt werden in Familien gegenüber den Mädchen und daran sieht man ja wie Mohammed seine Tochter oder hat er mehrere Töchter behandelt?
00:32:45: Wie wichtig das war.
00:32:47: Man sagt, es gibt eine provisische Überlieferung... Da muss ich mal schauen, welchen Grad diese Überliefernung hat und wie stabil.
00:32:54: Wenn man vier Töchter hat, garantiert nicht, aber man ist auf dem Weg zum Paradies.
00:33:00: Deswegen sind man die sehr ehrgeizig!
00:33:04: Aber allein vier Tüchter zu haben reicht nicht aus wahrscheinlich.
00:33:09: Aber überhaupt das zu wissen, dass Töchter was Gutes essen.
00:33:14: Mensch!
00:33:15: Ja vielen lieben Dank.
00:33:16: ich glaube ich komme so langsam zum Punkt.
00:33:18: aber eben auch bei dir haben wir es gehört bei dir genauso.
00:33:22: und jetzt auch in diesem Kontext Das Frauenthema kein Punkt kein Ende findet mit diesen Podcasts Mit einer Folge.
00:33:31: Es gibt einfach sehr vieles noch zu entdecken Und aber auch nochmal zu unterstreichen.
00:33:37: Und wir freuen uns, wenn ihr jetzt irgendwie mehr Interesse habt, mehr Fragen habt zu Frauen im Judentum, Christentum Islam oder aber auch Anmerkungen habt.
00:33:48: Dann schreibt uns doch gerne entweder als eine direkte Nachricht oder eilden unsere mail.
00:33:59: Freuen uns auf jeden Fall jetzt, bevor wir zum Schluss kommen.
00:34:02: Auf einen Fairs der Woche den Leni heute dabei hat!
00:34:10: Und zwar habe ich euch was mitgebracht.
00:34:13: vor ungefähr einem Monat mittlerweile schon haben wir Simra Tora gefeiert.
00:34:18: ganz am Ende von Sukot wird das Fest gefeert wo mit der Tourerrolle getanzt wird und wo sie ja auch wieder zurückgerollt wird.
00:34:25: denn wenn wir wieder anfangen von vorne zu lesen müssen wir sich einmal zurückrollen.
00:34:29: Und deswegen dachte ich, ich lese heute mal euch den ersten Vers vor.
00:34:34: Ihr kennt ihn wahrscheinlich beide – einmal auf Hebräisch und dann auf Deutsch.
00:34:38: Wie geht denn eigentlich nochmal die Tora los?
00:34:40: Es ist ganz kurz und knapp aber vielleicht habt ihr ja trotzdem was dazu zu sagen!
00:34:46: Ich lese das auch hebräische.
00:34:59: Ich sag mal selber erst was, warum ich das ausgesucht habe vielleicht.
00:35:02: Weil wir lesen diese Torerrolle Jahr für Jahr durch und immer wieder kommt so ein Gefühl am Ende.
00:35:09: also wir wissen ja auch alle immer wie es ausgeht.
00:35:13: man kann da viele Spoiler aussprechen.
00:35:15: im Jahr aber dann wieder zurück zum Anfang zu gehen ist irgendwie immer so ein ganz besonderer Moment.
00:35:19: Also es endet mit dem Tod von Moses Ein bisschen was passiert noch.
00:35:24: Und dann wieder zurückzugehen zu dieser Schöpfungsgeschichte, also danach kommen die ganzen Tage und es wird ja detailliert erzielt.
00:35:30: Was wird geschaffen?
00:35:33: Wasser und Licht und die Vögel usw.
00:35:35: Aber immer wieder diesen ersten Satz zu hören am Anfang schuf Gott in Himmel und die Erde.
00:35:41: So banal das klingt so viel für mich steckt da drinne.
00:35:44: ich weiß nicht ob ihr euch mit der Schöpfung beschäftigt aber Tag für Tag wenn wir unsere Wohnung verlassen sind wir genau da Zwischen Himmel und Erde.
00:35:57: Danke schön!
00:35:58: Ja, ganz besonderer Pferd den wir teilen, den ich teile, den nicht sehr oft lese.
00:36:04: Ganz oft lse mehr den Anfang als das Ende.
00:36:08: Bei uns kommt auch der zweite Testament und endet damit dem Buch der Offenbarung.
00:36:11: aber Ich bin ganz viel an der Schöpfungsgeschichte bzw.
00:36:14: bei seinen beiden Schöpfungsgeschichten dran.
00:36:16: und auch in diesem Satz Und ich finde es ein sehr bestärkender Satz weil Du hast gerade schon gesagt, jeder Tag.
00:36:23: Aber ja auch nach jedem Ereignis Schicksal ist stark oder Freudigmeereignis.
00:36:28: Sich immer wieder diesen Fers in Erinnerung zu rufen am Anfang schuf Gott Himmel und Erde Und der Anfang klappt mir immer wieder auf.
00:36:35: also passiert immer wieder neu im Klein- oder auch im Großen beziehungsweise ein Anfang es möglich Es hört nicht auf.
00:36:42: Das finde ich wichtig.
00:36:44: Also im großen Gedachte einer großen Ewigkeit
00:36:48: Diese Dauerschleife so Es kommt wieder, Tag wird zu Nacht.
00:36:53: Nacht wird zu Tag.
00:36:55: Wenn die Rolle zu Ende ist, fängt sie wieder von Neu an und ich meine wir sind... okay Spoiler gibt's ja aber wir sind auch Menschen, die vergessen.
00:37:04: Auch wenn man jedes Jahr dieselben Text passen muss und die sind hier gleich, die ändern sich ja nicht nur.
00:37:09: was sich ändert sind ja die Interpretationen und aber dennoch lest man manchmal Passagen wo man sich denkt All die Jahre bin ich das irgendwie übersprungen.
00:37:19: Das stand es schon immer.
00:37:20: Also, oder?
00:37:21: Weil wir auch nicht mehr sind, die gestern da waren.
00:37:24: Ich meine unsere Zellen erneuern sich auch.
00:37:26: wie kann es sein dass unser Gedanke gut ist jetzt wieder so viel der selbe bleibt.
00:37:31: Vielen Dank für diesen kurzen, aber schauen mal wieviel man daraus nehmen kann!
00:37:35: Danke schön
00:37:38: und hinter diesem Kulissen wirken viele Menschen.
00:37:41: vielen dank an das Video Studio Berlin an Sascha und Ben.
00:37:47: Produktion & Redaktion Kerstin Krupp
00:37:50: Und für die Förderung Senat für Kultur- und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
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