#120: Helene Braun - wer ist die neue Stimme in unserem Podcast?

Shownotes

Wir sind aus der Sommerpause zurück – mit neuer Stimme in unserer Mitte: Helene Braun, alias Leni, ist die neue jüdische Stimme in unserer Runde! Damit ihr Leni kennenlernen könnt, ist diese Folge ihr gewidmet.

Wir, Maike und Kübra, haben natürlich viele Fragen an Leni: zu ihren Erfahrungen im House of One, wo sie als theologische Referentin arbeitet, zu ihrer bevorstehenden Ordination als Rabbinerin, über Rollenbilder in den Religionen oder warum ihr der Austausch mit Menschen anderer Religionen so wichtig ist.

Neu ist nicht nur Leni. Wir haben uns auch drei neue Rubriken ausgedacht. Ersten der "Snack der Woche": Jede Woche bringt eine von uns etwas zu Essen mit, das etwa für sie selbst oder in der Religion eine besondere Bedeutung hat. Wenn ihr wissen wollt, was Kübra mitgebracht hat, dann hört rein.

Zweitens "Neues aus dem House of One: Termine und Neuigkeiten aus der Arbeit unserer multireligiösen Stiftung.

Drittens der "Vers der Woche": Im Wechsel bringen wir einen Vers aus unseren heiligen Schriften mit und beschließen damit die Sendung. Den Anfang macht Leni mit einem besonderen Psalm.

Termin-Tipp: Wir gehen wieder live – und zwar am 29. September um 18 Uhr im Centrum Judaicum in Berlin. Das wird noch einmal eine Aufnahme zusammen mit Rebecca sein. Der Abend ist in Kooperation mit der Muslimischen Kulturwoche, Hillel e.v. und dem Centrum Judaicum entstanden. Wir freuen euch, wenn ihr vorbeischaut. Bitte anmelden unter: 331podcast@house-of-one.org


Wenn ihr mehr von uns und unserer Arbeit rund um den Podcast erfahren wollt, besucht uns gern auf unserem Insta-Profil: @331_podcast

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Fragen und Kommentare könnt ihr auch direkt an unsere Mail schicken 📧 331podcast@house-of-one.org oder an unser Instagram @331_podcast . Wir freuen uns auf Post von euch und folgt uns gerne!

Der Podcast wird gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Vielen Dank für die Unterstützung!!!

Produziert wird unser Podcast von Sascha Lazarewski vom Videostudio RogerPaletti aus Berlin: rogerpaletti.com.

Transkript anzeigen

00:00:00: Schalom, Friede und Salam!

00:00:02: Und damit herzlich willkommen zu DreiDreiEins.

00:00:04: Drei Frauen, drei Religionen ein Thema.

00:00:07: Dein Lieblings-Podcast oder ehrlich gesagt der interreligiöse Podcast des Haus of One Berlin?

00:00:13: Wir sind zurück aus der Sommerpause!

00:00:14: Yay!

00:00:22: Und wie schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt... um alle neuen Beteiligten hier mal kurz vorzustellen.

00:00:27: Ich bin Maike, ich bin evangelische Fahrerin und die christliche Stimme im Podcast.

00:00:32: Und hier im Studio sitzt noch Kübra.

00:00:34: Kübra ist islamische Theologin und die muslimische Stimmen in unserem Podcast!

00:00:38: Und ganz neu unsere Runde.

00:00:39: und zum allerersten Mal sitzt Leni!

00:00:42: Wir können!

00:00:43: Du bist angehende Rabbinerinnen und die jüdische Stimme in unserem podcast von jetzt bis in alle Ewigkeit oder so ähnlich für diesen Momentchen.

00:00:53: Wie geht's dir, Leni?

00:00:54: Bist du aufgeregt?

00:00:55: Nee.

00:00:58: Das ist eine gute Voraussetzung um mit uns zu sprechen und da du das allererste Mal bei uns jetzt in dieser Folge bist also generell nicht das erste mal unser Podcast, das klären wir noch einmal auf.

00:01:07: aber von jetzt an die jüdische Stimme unseren Podcast widmen wir diese Folge natürlich dir und wir wollen dich so richtig kennenlernen.

00:01:14: und bevor wir das tun brauchen wir aber irgendwas in unserem Bauch.

00:01:19: Wir haben eine ganz neue Kategorie und diese Kategorie heißt Snack der Woche.

00:01:26: Kübra, du hast den allerersten Snack dieser Woche überhaupt mitgebracht?

00:01:31: Und er wird uns jetzt von dir präsentiert!

00:01:34: Dankeschön!

00:01:36: Ich habe euch was Wichtiges und was Leckeres mitgebrach.

00:01:40: Und zwar in der türkischen Kultur ist es so dass wenn man eine Einwahrung hat, man meistens das dabei hat Weil ohne Baklava genießt.

00:01:52: Rommelwirbel, bitte!

00:01:55: Wow!

00:01:56: Genau.

00:01:57: und das ist jetzt natürlich was sehr klebriges, was sehr zuckerhaltiges.

00:02:04: Und ich hoffe, wenn jemand von euch hat Pistazien-Allergie?

00:02:07: Nein

00:02:08: Ja, ich stelle das mal so in die Mitte und würde... Ja, danke!

00:02:14: Also damit weinen wir Dich ein?

00:02:16: Genau.

00:02:17: Die neue Staffel Leni, aber auch uns!

00:02:21: Danke schön und dann probieren wir mal.

00:02:23: Und am besten ist man das anscheinend so dass man es einmal umdreht und von der Seite genau so beißt sodass das am Gaumen ein bisschen hängen bleibt.

00:02:32: Das

00:02:33: meine ich auch.

00:02:36: Lecker.

00:02:37: Also super lecker.

00:02:41: Richtig gut.

00:02:43: Wie würdet ihr es beschreiben für die, die uns jetzt nicht sehen?

00:02:47: Sehr süß, aber wie sieht es aus?

00:02:48: Blätterteig, dünne Blätter-Teigschichten.

00:02:51: Genau, näherische, düne Blätter Teigschichten mit einer Portion Pistazie und Butter.

00:02:59: Ja!

00:02:59: Aber lecker, oder?

00:03:01: So viel Butter.

00:03:01: Und passbar süß.

00:03:03: War richtig gut.

00:03:07: Erster Fakt über mich... Ich mag keine süßen Sachen.

00:03:11: Aber dann

00:03:12: bist du neben mir.

00:03:16: Aber okay, du musst es nicht zu Ende sein.

00:03:18: Kein Fall auch.

00:03:19: Du kannst ihn gerne beiseite

00:03:21: legen.

00:03:21: Danke, Kübra für deinen Snack der Woche!

00:03:25: Gerne.

00:03:26: Gestärkt mit dem Snack dieser Woche.

00:03:28: Vielen Dank, Kübrar dafür.

00:03:32: Geht's jetzt um dich, Leni?

00:03:34: Du bist angehende Rabbinerin, arbeitest auch im House of One, postest auf Instagram als Leni Lafayette, lebst in Berlin und bist ab jetzt die jüdische Stimme an unserem Podcast.

00:03:46: Wie würdest du dich denn noch vorstellen?

00:03:50: Das ist eine sehr gute Frage.

00:03:51: Also zum einen, ich bin auch jüdische Theologe.

00:03:55: Ich bin ganz am Abschluss meiner Ausbildung.

00:03:58: Ich bin kurz vor der Abgabe der Master by Kurz vor der Ordination.

00:04:03: wie würde ich mich sonst noch beschreiben vorstellen eigentlich als offen

00:04:10: lustig?

00:04:13: Ich weiß nicht, so eine Frage stresst mich immer.

00:04:15: Aber ihr werdet es ja dann sehen!

00:04:18: Also dann bleibt ein Notzitzel, wenn ich mal sage...

00:04:20: Du arbeitest im House of One?

00:04:23: Was machst du dort?

00:04:24: Tatsächlich bin ich genau wie Kübra, theologische Referenz in dem House Of One.

00:04:29: Kübra für den Islam und ich für das Judentum und wir arbeiten in einem Team zusammen mit noch einer christlichen Theologin und machen Workshops für Schulen, für Klassen Erstellen auch Bildungsmaterialien, das ist ganz spannend.

00:04:44: Also wir stecken oft die Köpfe zusammen und dann kommt oft auf viel heißer Rauch

00:04:48: raus!

00:04:50: Aber es macht Spaß und ist ein Job, würde ich sagen der einem sehr viel Hoffnung für die Zukunft geben kann wenn wir uns vorstellen, dass diese Bildungsmaterie tatsächlich die Schulen erreichen und dann Lehrkräfte das was wir erarbeitet haben an Schülerinnen weitergeben.

00:05:06: Also wenn ihr mal in Berlin seid mit einer Schulklasse oder eine Gruppe von FreundInnen und ihr habt Lust das Projekt House of One vor Ort zu besuchen könnt ihr das tun?

00:05:16: Es gibt an der großen Baustelle auch ein Container und es gibt die Möglichkeit das Team und auch das Bildungsteam vom Haus davon zu kontaktieren.

00:05:26: Es ist nicht, weil sich ganz viele Schulklassen mit dem Haus aufworn melden.

00:05:31: Aber ihr kommt dann auf jeden Fall in den Genuss einer richtig tollen, interessanten interreligiös aufgearbeiteten Führung oder einem Workshop.

00:05:39: Also wenn ihr Lust habt und auch über Materialien informieren wollt zum interreligüsen Dialog seid ihr beim Haus auf Worn richtig!

00:05:47: Und vor allem zwei fantastische Expertinnen sitzen hier

00:05:50: in unserem Publikum.

00:05:52: Danke!

00:05:53: Lenim?

00:05:55: Du bist angehende Rabbinerin.

00:05:57: Was macht denn eine Rabbinerinn?

00:06:01: Das ist, glaube ich, nur Frage

00:06:02: für die ganze Folge!

00:06:04: Die sich auch sehr viele Menschen immer wieder stellen.

00:06:06: Deswegen gut dass du es fragst.

00:06:08: Du bist ja Pfarrerin, deswegen die erste Brücke, die man schlagen kann das auf jeden Fall ist ein sehr ähnliches Berufsfeld also sehr viele ähnliche Aufgabenbereiche des Betreuens einer Gemeinde wenn man in einer Gemende arbeitet eben jüdische Menschen von Geburt bis zum Tod zu begleiten.

00:06:25: Das heißt, da können auch Hochzeiten zugehören gegebenenfalls aber auch eine Scheidung alles um Tod, Trauer und Beerdigung Und Feiertage mit der Gemeinde oder generell mit jüdischen Menschen zu gestalten und von denen haben wir ganz schön viele im Judentum.

00:06:40: Aber auch so ein bisschen theologisch die Ansprechperson zu sein in einer Gemeinde oder wenn es Fragen gibt.

00:06:47: Auf

00:06:47: jeden

00:06:47: Fall.

00:06:47: Unsicherheiten, dass du dann die Person bist, die um Rat gefragt werden

00:06:52: kann?

00:06:53: Auf jeden fall und gar nicht... immer mit dem Anspruch, die perfekte Lösung parat zu haben.

00:06:59: Aber vielleicht auf Bücher zu verweisen, auf andere Personen zu verweise, Dinge nachzuschlagen, Dinge herauszuarbeiten und Lösungsansätze zu bieten – aber gar nicht immer dann den einen konkreten.

00:07:11: Weg irgendwie vorzustellen, sondern einfach nur.

00:07:14: Wird man dann eigentlich auch Rabbinerin auf Lebenszeiten?

00:07:17: Gibt's das so?

00:07:17: was?

00:07:17: Weil ich habe jetzt die Erfahrungen mit Meike gemacht und mit Fahrstelle.

00:07:22: Und wie ist es jetzt mit Rabbinar

00:07:24: ... Das ist eine sehr gute Frage, weil es gibt nicht so eine Feierlichkeit wo das dann irgendwie in Stein gemeißelt ist.

00:07:31: Du bist das jetzt auf Lebenszeit, worüber wir auch sehr dankbar sind und sehr stolz auf dich sind!

00:07:39: Aber es ist schon so, mit der Ordination bin ich Rabbinerin und das kann mir erst mal niemand mehr nehmen.

00:07:46: Also das werde ich schon auch mein Leben lang bleiben.

00:07:49: Ich kann natürlich aufhören als diese Person zu arbeiten also wenn ich jetzt in einer Gemeinde arbeite aber ich bleibe ja trotzdem irgendwie Rabbinerinn.

00:07:57: Ich glaube nach meinem Verständnis das bleibt für immer an mir dran.

00:08:02: Aber ich kann auch etwas ganz anderes machen und das Rabinate dann vielleicht beiseiteschieben wer weiß?

00:08:08: Aber Ordination bedeutet dann so viel wie, die werden Rechte in Anführungsstrichen erteilt quasi feierlich in einen feierlichen Rahmen übergeben übertragen.

00:08:19: Dass du jüdischen Gemeinden Menschen begleiten darfst zu den unterschiedlichen Stationen des Lebens, die du gerade aufgezählt hast.

00:08:29: Das heißt gäbe es jetzt einen jüdischem Theologen der keine Rabbinatsausbildung gemacht hat.

00:08:35: Der dürfte nicht Vorsteher beziehungsweise sagen, ich verheirate euch jetzt.

00:08:42: Sondern dazu braucht man bestimmte

00:08:44: Fächte?

00:08:45: Nee!

00:08:45: Also Verheiraten kann im Judentum tatsächlich jede Person, die das kann.

00:08:50: Das ist dann wieder sehr anders doch als beim Fahramt.

00:08:53: also es ist nicht so dass die Aufgaben, die ein Rabbiner in einer Rabbinerin übernimmt innerhalb der jüdischen Gemeinschaft nur von dieser übernommen werden kann sondern Die meisten sage ich mal damit ich nichts Vergesse, wo es dann vielleicht doch nicht so stimmt.

00:09:08: Könnte auch jede andere jüdische Person ausüben oder durchführen wenn sie wüsste wie das geht.

00:09:14: Aber meistens wissen nicht alle Mitglieder Wie verheirate ich Leute?

00:09:17: Wie leite ich den Gottesdienst was brauche ich für den Feiertag?

00:09:19: und deswegen hat sich dass er so dahin entwickelt.

00:09:23: Aber ich werde innerhalb der reform-liberalen Welt, also weltweit im Judentum in der reform liberalen Welt als Rabbinerin anerkannt und hätte damit auch einen Platz im Weltdien, also im Religionsgesetzgericht.

00:09:38: Denn wir haben ja die Hallacher das Religionsgesetz.

00:09:40: dementsprechend es gibt doch ein Gericht.

00:09:42: Ein Gericht besteht immer aus drei Personen und da hätt' dich zum Beispiel dann eine Position drin mit noch zwei anderen Rabbiner.

00:09:49: erinnern dass wir religionsgesetzliche Dinge diskutieren und entscheiden können, das.

00:09:54: Und ansonsten ist die Ordination eher ... Eine Amts-Einführung wird eine Urkunde gegeben.

00:10:01: Es ist natürlich sehr feierlich.

00:10:02: Also so ein Ritual wo andere Rabbiner in drum herumstehen und das quasi absegnen und bezeugen Ja doch!

00:10:10: Ist schon richtig Genau und es ist eingerahmt in einen Nachmittagsgottesdienst.

00:10:15: Da können wir, glaube ich noch mal ganz eigene Folgen zu machen.

00:10:18: Für die Forscher ist das ganz viele auch interessiert.

00:10:20: Vielleicht auch wie wird man das?

00:10:21: Wie lange dauert so was?

00:10:23: Vielleicht

00:10:23: wenn ich fertig bin damit genau bei der

00:10:25: Ordination

00:10:26: rein schkommt.

00:10:29: Aber uns interessiert warum hast du eigentlich ja gesagt die jüdische Stimme in unserem Podcast zu sein?

00:10:38: Also, wie hätte ich nein sagen können?

00:10:42: Es wurde jemand gesucht.

00:10:44: Ich kenne ja auch die Rebecca sehr gut und schon sehr lange.

00:10:47: Und ich hätte mich auch gefreut über jede andere Person, die diese Rolle eingenommen hätte als jüdische Person im Podcast.

00:10:54: aber es wurde nun mal jemand gesuchte.

00:10:56: Ich wurde gefragt.

00:10:56: dann habe ich gedacht da mache ich das.

00:10:58: also ich kenn euch beide.

00:10:59: das muss man vielleicht dazu sagen.

00:11:01: wir arbeiten zusammen Wir kennen uns auch schon länger.

00:11:03: auch durchs gemeinsame Arbeiten war schon oft im Podcast zu Gast.

00:11:08: Aber jetzt darf ich mich sogar podcasterinnen nennen und nicht nur zu Gast sein, was auch gut ist!

00:11:15: Und wir freuen uns mega.

00:11:16: an dieser Stelle auch Grüße an Rebecca!

00:11:22: Ja, toll.

00:11:23: Du machst ja aber auch nicht nur viel jetzt Podcast.

00:11:27: darin hast du gesagt House of One hast du vorhin erzählt?

00:11:30: Aber davor hast du ja auch schon sehr viel gemacht!

00:11:32: Du machst es ja immer noch.

00:11:33: Du bist auf Instagram Social Media sehr aktiv.

00:11:35: wir haben dich schon in unterschiedlichen Zeitungen im Dokumentationsfilm und TV-Show vielleicht auch demnächst sehen.

00:11:46: Und genau, warum ist es dir wichtig deine jüdische... Du machst das ja auch mit der jüdischen Identität diese Präsenz zu zeigen?

00:11:56: Ja, warum isst du wichtig?

00:11:57: also man muss dazu wissen ich habe mir das alles nicht so für mein Leben überlegt und vorgestellt und das war überhaupt gar nicht der Weg den ich gehen wollte irgendwie in die Öffentlichkeit eine Sprecherin zu sein sondern Ich bin ja im Zuge meines Studiums Mit Corona und Instagram.

00:12:14: Es sind alles viele verstrickte Dinge, die da zusammen kamen.

00:12:19: Da reingerutscht, dass ich öfter auch interviewt wurde.

00:12:22: Das hatte viel mit meinem Alter zu tun.

00:12:24: Dass ich noch jünger war als ich angefangen habe zu studieren.

00:12:28: Es war dann sehr interessant.

00:12:29: Dann hat sich das so entwickelt.

00:12:31: Ich fand es spannend ... dadurch eine Stimme bekommen habe in der Öffentlichkeit, die eben neben den anderen Stimmen, die es schon gibt mehr zur Vielfalt des Judentums was es in der öffentlichkeit gibt ja dazu bringen kann.

00:12:47: und dabei geht das eigentlich.

00:12:50: natürlich geht es dabei nicht um mich.

00:12:51: Und dabei ging es auch nie um mich.

00:12:53: aber wir haben mit jüdischen Menschen schon auch das Problem durch die Sicherheitslage.

00:13:00: Wenige jüdische Menschen wollen vor die Kamera gehen und wenn man mehr Diversität zeigen will, muss man immer viele Menschen auch irgendwie zeigen oder versuchen viel irgendwie bildlich darzustellen.

00:13:10: Das ist wahnsinnig schwierig!

00:13:11: Und dann ist es das Beste was man machen kann dass man die Menschen die in der Öffentlichkeit stehen nutzt um immer so vielfältig wie möglich über die Gruppe zu sprechen die sie am besten kennen.

00:13:22: Und das ist das, was ich versuche zu machen.

00:13:25: Ich bin ja auch viel mit jüdischen Juden im Kontakt genauso wie ein orthodoxer Rabbiner oder Leute die nicht-Rabiner-Innen sind und wenn die dann interviewt werden, dann immer eben alle, an die sie denken, alle Erfahrungsberichte alles irgendwie mit einzubinden.

00:13:41: Das versuche ich aber es ist auch ehrlich gesagt eine sehr große Aufgabe und auch sehr herausfordernd.

00:13:47: noch sehr schwierig Ich weiß gar nicht, also viele schwierige Fassetten.

00:13:57: Du sitzt hier so ein bisschen in unserem heißen Stuhl.

00:13:58: Ja!

00:13:58: Wir wollen alles wissen.

00:14:00: zwischendurch.

00:14:02: schon mal an alle, die uns zuhören und zuschauen wenn ihr Fragen an Leni habt dann könnt ihr uns jederzeit per Mail oder auch auf Instagram über unseren Instagram-Account erreichen.

00:14:11: Oder eine Frage an Lenni per DM An Leni's Instagram Account Mail-Adressen und die Links in den Show Notes.

00:14:21: Und am Ende sagen wir sie euch gerne noch einmal.

00:14:25: Jetzt sitzen wir hier, sind eigentlich ja schon dadurch, dass wir einfach nur nebeneinander sitzen für viele gar nicht fassbar.

00:14:32: eine jüdische Person, eine muslimische Person oder eine christliche Person sitzen nebenein und unterhalten sich friedlich.

00:14:38: bis jetzt!

00:14:39: Du wirst ja auch nicht... Was kommt denn passiert?

00:14:43: Und du bist schon mehrere Jahre auch im interreligiösen Dialog unterwegs, also immer wieder auf Podien.

00:14:50: Du wirst eingeladen von muslimischer wie von christlicher Seite.

00:14:55: Auch in außer-religiösen Bildungskontexten bist du eingeladene.

00:15:00: Was ist dir am interreligiosen Dialog wichtig?

00:15:05: Mir ist es einfach wichtig diese Brücken zu bauen zu anderen Religionen und Kulturen.

00:15:13: Das ist ja mein Wort!

00:15:14: Nein, das ist natürlich geschützt.

00:15:15: Aber deswegen mussten wir jetzt kurz lachen mit Mike.

00:15:18: Wir haben so ein House of One Bingo, also so ein Podcast-Bingo

00:15:22: und

00:15:22: das ist auf jeden Fall ein Bingo.

00:15:25: Wir müssen mal eine Karte rausbringen,

00:15:27: dass ihr

00:15:27: die ihr zuhört Bingo spielen könnt.

00:15:29: da würde auf jeden fall Brückenbauern sein.

00:15:30: Also einen Punkt an Kübra.

00:15:31: Einem... Gott!

00:15:34: ...Brückenbau.

00:15:35: Okay,

00:15:35: Brückenbaum ist wichtig.

00:15:37: Ich denke, je kleiner eine Gruppe, je marginalisierter eine Grupe, desto mehr brauchen wir ja diese Brücken und die Menschen, die hinter uns stehen.

00:15:47: Und mit denen wir gemeinsam arbeiten können um die uns eben den Rücken stärken.

00:15:52: ich glaube allen ist es klar dieses symbolische Bild von Brücken bauen.

00:15:59: Ich weiß gar nicht mal, was ich sagen wollte.

00:16:01: Was ist

00:16:01: am interreligiösen Dialog noch wichtig?

00:16:03: Du hast gesagt Brücken bauen und dass man zusammenkommt.

00:16:07: Aber vielleicht auch nicht nur das.

00:16:08: also du hast ja eben gerade schon gesagt Warum du auf Social Media so präsent bist um nicht nur eine Facette vom Jundentum zu zeigen sondern um auch ne Vielfalt zu zeigen Und das könnte ich mir auch vorstellen.

00:16:19: Also grade das ist unsere Erfahrung und sicherlich auch eine von dir Dass wenn man auf Polen eingeladen ist manchmal die Einladenden ganz bestimmte Seite zeigen wollen, zum Beispiel eine sehr konservative Seite.

00:16:32: Oder es nicht zusammenbekommen dass man offene oder liberale religiöse Person hat die dann doch an einigen Stellen sagt ne aber bei den Ritualen da bin ich tatsächlich bewahrend also irgendwie konservativ das ist mir wichtig daran gerüttelt wird.

00:16:47: Und dass es auch innerhalb dieser verschiedenen Strömungen unterschiedliche Menschen gibt, ich denke das ist wichtig zu zeigen und das hast du ja gerade eben schon in der Frage beantwortet?

00:16:58: Ja auf jeden Fall!

00:16:59: Meine neueste Erkenntnis ist eigentlich auch, dass aus jedem interreligiösen Dialog am meisten immer noch bei meiner eigenen Religion, also über mein Judentum lerne weil durch das Zuhören wie andere etwas machen oder wie sie's nicht machen man immer nochmal tiefer in die eigenen Welten so einsteckt.

00:17:15: Das finde ich wahnsinnig spannend.

00:17:17: Oder auch welche Fragen Sie stellen?

00:17:18: Also wir sitzen hier jetzt schon mit einer anderen Erfahrung und anderen Perspektiven, und ich kann mir gut vorstellen dass Menschen die weniger... gewohnt sind im interreligiösen Dialog unterwegs zu sein, ganz andere Fragen stellen würden.

00:17:33: Deswegen sind eure Fragen auch so wichtig weil vielleicht setzt ein Kübraut ja jetzt in welche Dinge oder Begriffe voraus von denen wir gar nicht wissen dass wir die nochmal erklären sollten.

00:17:42: also noch mal einen move an euch da draußen schreibt uns jederzeit welche fragen will ihr denen stellen?

00:17:49: Oder was sollen wir vielleicht auch nochmal erklären?

00:17:51: Total!

00:17:52: Du hast ja auch vorhin gesagt das ist hier friedlich vorübergehend Und Baklava bringt man in der türkischen Tradition auch.

00:18:01: und dann sagt man, da gibt es eine Redewendung.

00:18:02: Man sagt ich sage das erst mal auf Türkisch Tatliyelem tatlikone şanam.

00:18:06: Das heißt lasst uns was Süßes essen und Süß sprechen also sodass die Thematik und die Atmosphäre auch so süß bleibt und alles im Schönen.

00:18:15: deswegen war das schon

00:18:16: ein... Deswegen streite ich sonst immer ins Arren!

00:18:19: Und jetzt sind wir alle so relax und ja lass uns doch süß essen, dass sie sich miteinander Aber manchmal ist es trotzdem so, dass man dann auf die Füße tritt.

00:18:33: Und vielleicht hier an dieser Stelle ... Die nächste Frage an dich, Leni?

00:18:37: Gibt es was, wo drauf Maike und ich besonders aufpassen sollten?

00:18:41: oder hast du nicht Punkte, wo du sagst ja bei solchen Themen oder bei dieser Situation da bitte ein bisschen Acht geben?

00:18:50: Ich fährt dir was ein!

00:18:52: Ich glaube gar nicht.

00:18:53: und wenn sowas passieren würde, dann würde ich es auch einfach sagen.

00:18:55: Das ist ja der Lerneffekt.

00:18:58: Vielleicht kann ich an dieser Stelle sagen dass jüdische Menschen keine Sprecherinnen und Erklärer von Antisemitismus sind so ganz generell als Lerneeffekt.

00:19:07: aber ich weiß das ihr beide das auch schon...

00:19:09: Dann streiche ich mal die nächsten Wissen!

00:19:13: Aber es ist gut das nochmal zu sagen.

00:19:15: Und ich glaube, dass müssen wir auch immer wieder wiederholen weil so ist auf jeden Fall meine Erfahrung oder auch unsere Deine sicherlich auch, dass wir immer wieder von vorne anfangen also bei jedem Podium, bei jeder Zusammenkunft von neuen Menschen mit denen noch nicht gesprochen wurde oder zusammengekommen wurde, bei jede Anfrage von Journalistinnen... Also du sagst das ja auch nicht ohne Grund sondern du hast damit Erfahrungen gemacht und vielleicht auch übergriffige überschreitende Erfahrungen Über Erfahrungen, die dann unangebracht waren in dem Moment.

00:19:46: Das heißt es muss irgendwie immer wieder wiederholt werden.

00:19:50: Und unser Motto war auch bisschen und deswegen danke dass du das jetzt auch als erster Punkt genannt hast, wenn es mal dazu kommt, dass man irgendwie ist unangenehm empfindet, dass einfach mal ausspricht Lassen uns ja auch gegenseitig zu Fehler zu machen, dass wir dann nicht direkt genau beleidigt sind oder weiß ich das falsch aufnehmen.

00:20:12: Weil es finde ich sehr gut eine wertschätzende Atmosphäre zu wissen, Mir nichts Böses erwarten, dass wir voneinander ausgehen.

00:20:28: Dass unsere Absichten gut sind und ich glaube das sollte bei interreligiösem Dialog schon eine Voraussetzung sein.

00:20:35: natürlich basiert es auch auf Vertrauen.

00:20:37: Das entsteht mit Vertrauen aber gut dass wir mit eins nur schon angefangen haben dadurch dass sie uns schon länger kennen dass diese Voraussetzung schon da ist.

00:20:46: Das ist was sehr Schönes.

00:20:47: Ich glaube, das ist auch wichtig für dieses Brückenbau in Anführungsstrichen und den interreligiösen Dialog allgemein, dass wir uns trauen – was du gerade gesagt hast, Kübra – einander zu sagen wenn eine falsche Information wiederholt wurde oder vielleicht einen Vorurteil mit transportiert wurde durch eine Frage?

00:21:05: Und dann zu sagen es ist ein Vorurteil, das kann ich nicht bestätigen, dass man das nicht als Angriff... sondern das einordnen kann, dass es quasi eine Korrektur ist.

00:21:21: Und wir uns dadurch nicht verprellen, wie das häufig passieren kann.

00:21:24: Sondern wissen ... Wir sind erst mal wohlwollend auf einer Ebene durch Baklava vereint,

00:21:28: zusammengeklebt

00:21:30: und sagen uns dann auch, wenn was, ne?

00:21:35: Weil es eine stereotypische Vorstellung wiederholt wurde oder eine falsche Information, dass wir das aufnehmen und dann weitergehen.

00:21:43: Und daran einfach lernen!

00:21:45: Ich glaube so können wir gut lernen

00:21:46: für diesen Rahmen.

00:21:47: Dass es jemand falsch versteht Dass er nichts damit zu tun, dass man alles im Kommentar sprechen kann und jedem alles ins Gesicht sagt.

00:21:54: In diesem Rahmen

00:21:56: und

00:21:56: auf einem Podium sollte das gesetzt sein.

00:21:59: Und das wollen wir zeigen!

00:22:00: Wir wollen ja gerade zeigen und hörbar machen wie wir damit umgehen.

00:22:04: wenn ich zum Beispiel korrigiert werde von dir und du sagst ne also irgendwie denken immer alle das würde in der Torage steht da gar nicht drinne.

00:22:12: Das muss ich jetzt hier mal sagen und dann weiß ich ok check neu gelernt.

00:22:16: tut mir leid wie ist es denn richtig genau diese Fehler auch hören, sich bemachen.

00:22:21: Bevor wir jetzt zum Ende kommen noch eine letzte Frage von mir und von Kübra vielleicht auch.

00:22:27: Welche Themen Leni möchtest du gerne hier eintragen?

00:22:30: Ganz egal ob wir schon darüber gesprochen haben oder nicht!

00:22:33: Wir haben ja schon einhundert neunzehn Folgen aufgenommen und es ist glaube ich eine große Herausforderung.

00:22:39: aber ganz frei gedacht welche Themen findest du toll?

00:22:42: was möchtet ihr eintragen?

00:22:44: also Ich hab Schweißwachen.

00:22:46: Ich find's richtig cool, wenn wir über Mode sprechen oder über so

00:22:52: shoppen... Ah, ich glaub das ist ein Schweiß-Bekümer!

00:22:57: ...über shoppen und vielleicht die verschiedenen Aspekte, je nach Religiosität das irgendwie mit sich

00:23:03: bringt?

00:23:04: Das ist das eine und das andere Das habe ich gerade vergessen.

00:23:08: Achso Fernsehformate, interreligiöse Fernsehmormate!

00:23:12: Also was könnte man vielleicht entwickeln?

00:23:14: Was würde der Medienlandschaft gut tun?

00:23:17: Weg von irgendwie... Ich stelle hier drei Protagonistinnen nebeneinander und wir vergleichen die Leben sondern mehr in Richtung Reality.

00:23:26: also was für eine Sendung kann das gehen?

00:23:28: Ich weiß es gibt schon Anweis.

00:23:30: Wir

00:23:30: würden

00:23:30: uns hier mit offiziell bewerben Weiß ich nicht.

00:23:33: RTL, wir öffnen das rechtlichen ProSieben!

00:23:38: Wenn ihr Bock habt... Wir sind glaube ich ein fantastischer Kast.

00:23:42: Darum

00:23:42: ging es gar

00:23:43: nicht direkt.

00:23:45: Sondern vielleicht, dass man so weiterzuspenden?

00:23:48: Wie kann man abseits von interreligiösen Podien die ja dann auch wieder in den Gotteshäusern stattfinden.

00:23:54: wie kann man das aufbrechen und vielleicht mal ganz neue Formate erfinden um nochmal ein ganz anderes Publikum abzuholen oder vielleicht auch eine Zeitschrift.

00:24:02: Also es muss ja nicht Fernsehen sein, sondern interreligiöse Zeitschufe.

00:24:05: Verschiedene Menschen wollen doch noch nicht zu tief reingreifen?

00:24:08: Aber das

00:24:08: ist ne Zeit... Super!

00:24:10: Ohne Ideen!

00:24:12: Mensch ich sitze hier mit zwei kreativen Köpfen, also Maike ist ja... Diejenige bei uns in der Runde mal gewesen, die einfach so ad hoc aus den Ärmeln überall eine neue Idee ausschließen kann.

00:24:25: Einfach zack auf die Minute mit tollen Ideen und ich weiß nicht woher wie das kommt aber... Ich finde wenn Maike keine Pfarrerin wäre und noch mehr Zeit hätte im Alltag, wer ihr zweites Berufsleben wäre, glaube ich so ein kreativer Ideenspieler, genau so irgendwie sowas.

00:24:45: Wenn du dich jetzt angehen würdest oder jetzt eben Rabbinerin.

00:24:49: Hast du da so einen Zweitwunsch gehabt, wo du dir sagst?

00:24:53: Das wäre ich auch gern gewesen!

00:24:55: Also ich hatte noch eine andere Idee weil mir auch immer gesagt wurde, ich muss was Soziales machen und ich dachte, ich gehe mehr in Richtung Umwelt.

00:25:03: Okay!

00:25:04: Ich dachte vielleicht geh ich auf so ne Insel, lebte erst mal ein Jahr mit den Schafen und den Hühnern... machst sowas ganz anderes weil mir Umwelt ein sehr wichtiges Anliegen ist.

00:25:16: Und ich versuch das auch weiterhin immer noch mit Judentum zu verbinden, gerade es bei mir im Leben.

00:25:21: überall Krise und tausend rote Lichter und viel zuviel.

00:25:24: aber das wird auch wieder mehr Platz finden.

00:25:26: Vielleicht in einer Reality-Schwarkheit?

00:25:36: Paris Hilton und wie heißt die noch mal?

00:25:38: Ganz vergessen.

00:25:39: Die beiden, so High Society, Rich Girls werden aus dem Land geworfen und stehen dann irgendwie im Stall und wissen nicht was sie damit zu tun haben.

00:25:48: Es ist super fun gewesen!

00:25:50: Wäre doch

00:25:50: witzig in Bayern oder heidete ich?

00:25:53: Ich stelle euch in Bayern auf der Fahrt.

00:25:57: Ja,

00:25:57: dann möchte ich jetzt mal sagen Liebe Gemeinde und alle dazwischen außerhalb

00:26:04: Wir

00:26:04: kommen zum Ende.

00:26:05: Wir freuen uns riesig, dass du Leni jetzt mit dabei bist!

00:26:08: Wir sind aufgeregt, schauen freudig in die Zukunft und sind gespannt auf alles was wir erarbeiten und besprechen werden.

00:26:15: Wir grüßen Rebecca natürlich ganz herzlich.

00:26:18: Tragen Rebecca immer bei uns.

00:26:20: Und wir sind jetzt bereit für eine neue gemeinsame schöne Podcastzeit.

00:26:26: Wenn ihr Fragen habt – wir haben schon fünfmal jetzt in dieser Folge gesagt – aber wenn ihr Fragen Insgesamt an uns, ans House of One und unseren Podcast.

00:26:34: Dann schreibt uns an!

00:26:43: Und

00:26:43: wir haben ja eine neue Kategorie, es merkt der Woche aber da... Wir haben noch zwei weitere neue Katerioren und die hört ihr jetzt.

00:26:52: Neues aus dem

00:26:58: House Of One.

00:26:59: Das Haus auf One Late vom twenty-fünfzehnten bis zum zweiten, zehnten zur Sukkotfeier ein.

00:27:05: Wir bauen eine Laubhütte und rund um diese Tage in diesen Tagen finden verschiedene Veranstaltungen statt.

00:27:12: ganz viele Informationen dazu findest du auf der Website Und seit heute beginnt auch eine Spendenaktion.

00:27:19: Fünf Tausend Euro werden gesammelt für diese etwas mehr als fünf Tage der Gastfreundinenschaft.

00:27:27: Am dreizehnten Neunten empfängt Claudia Melisch Archäologen, geschichtsinteressierte und letzter Führung auf dem Petriplatz ein.

00:27:35: Auch dazu findest du Infos auf der Website des Haus of One.

00:27:38: Und am neunzwanzigsten September darauf – das darf ich sagen, freuen wir uns ganz besonders!

00:27:43: Denn da könnt ihr uns live sehen tatsächlich und live hören im Rahmen der muslimischen Kulturwoche.

00:27:50: Am fünfundzwanzi... oh, am neundzwanziesentneunten findet unser Live-Podcast im Zentrum Judaikum statt und ein allerletztes Mal zusammen mit Rebecca.

00:28:00: Wir haben schon zu Anfang des Jahres diesen Live-Podcast zu dritt geplant, und Rebecca wird noch einmal dabei sein.

00:28:07: Alle Infos dazu findet ihr in den Show notes!

00:28:10: Ja wir haben ja noch eine neue Kategorie und ich darf heute die Ehre, die einzuleiten und zwar befinden wir uns gerade in einer ganz spannenden Zeit im Jugendfum der Monat Elul, der quasi auf die Hohenfeiertage hinarbeitet und mit Anfang des Monats Elul kommen dann noch so extra Gebete zu den Gebetsteiten, die es im Juni tun gibt.

00:28:32: Und wir haben den Psalm-Siebenundzwanzig, den ihr vielleicht beide sogar kennt, den wir nach dem Morgengebet und nach dem Abendgebet zusätzlich sagen... bis über Rosh Hashanah und noch Yom Kippur, also bis über die hohen Feiertage.

00:28:46: Und von dem Psyme-Siebundzwanzig habe ich ... hab ich Hundert-Siemundzwantig

00:28:50: gesagt?

00:28:51: Wie gesagt,

00:28:51: Siebenundzwandig!

00:28:52: Ich habe den letzten Vers im letzten Satz mitgebracht als Fers der Woche.

00:28:58: Und ich lese Ihnen euch vor zweimal in zwei verschiedenen Übersetzungen.

00:29:10: Ja, hoffe auf den ewigen.

00:29:14: Noch eine andere Übersetzung?

00:29:24: Schööön!

00:29:25: Ja... Amen!

00:29:29: Ich mag die erste Übersetzung.

00:29:32: Da stand irgendwie was von sei dein Herz.

00:29:34: Mhm.

00:29:36: Das klingt ... Sei dein Herz!

00:29:37: Ja, das finde ich schön.

00:29:40: So Hoffnungsgeben dieser Herz.

00:29:41: Dankeschön

00:29:42: Sehr gerne.

00:29:44: Mutig?

00:29:44: Gehen wir also mit unserer Podcast-Reise voran!

00:29:50: Und hinter diesen Kulissen wirken viele Menschen.

00:29:53: Vielen Dank an das Video Studio Berlin, an Sascha und Ben.

00:29:59: Produktion & Redaktion Kerstin Krupp.

00:30:01: Und für die Förderung Senat für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

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