#113: Mythos Mutter - barmherzig und selbstbestimmt?
Shownotes
Barmherzig, mütterlich, fürsorglich? Auf den ersten Blick erscheint die Rolle der Mutter in Tora, Bibel und Koran recht eindeutig und eindimensional. Doch Rebecca, Maike und Kübra schauen einmal genauer in ihre Schriften. Sie blicken auf starke Frauenfiguren, stellen gängige Mutterbilder infrage und diskutieren, wie sich Selbstbestimmung mit Barmherzigkeit und Fürsorge verträgt.
Wie wirken die vor Jahrhunderten beschriebenen Familienstrukturen auf uns heute? Welche Bedeutung wird Frauen durch das Mutterwerden zugeschrieben ¬– und wieviel Mutter mag wohl in Gott stecken …
Natürlich sprechen die Podcasterinnen auch über ihre eigenen Mütter, ihre persönlichen Erfahrungen mit Mutterschaft oder Nicht-Muttersein. Ob religiös, kulturell oder gesellschaftlich, an Frauen werden zahlreiche Erwartungen herangetragen. Daher hinterfragen Rebecca, Maike und Kübra Schlagworte wie Mutterinstinkt oder beleuchten die Ursprünge des Muttertags, der übrigens am 10. Mai gefeiert wird.
Am Ende erfährst Du übrigens, was die Geschichte Moses mit unseren Baby-Klappen verbinden könnte.
Hosts: Rebecca Rogowski, Maike Schöfer, Kübra Dalkilic, Dauer: ca. 49 Minuten
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Produziert wird unser Podcast von Sascha Lazarewski vom Videostudio RogerPaletti aus Berlin: rogerpaletti.com.
Transkript anzeigen
00:00:00: Gibt's ein Mutterlied oder so?
00:00:02: Ja.
00:00:06: Und ich hab im Kopf...
00:00:19: Hallo und herzlich willkommen zu DreiDreiEins, drei Frauen, drei Religion, ein Thema!
00:00:24: Der interreligiöse Podcast das House of One.
00:00:27: und jetzt, dass ein paar Folgen auch schon als Videocast verfügbar sind.
00:00:31: Wie schön, dass du da bist.
00:00:33: Wieder eingeschaltet hast wieder angemacht.
00:00:35: Hast um uns zu hören!
00:00:37: Ich sitze hier mit meinem wunderbaren Co-House Mit Rebecca und Kübra.
00:00:42: Heute sprechen wir über Mütter, über Mutterschaft und über Mötterlichkeiten.
00:00:47: Wir blicken dabei auf aktuelle Debatten wie z.B.
00:00:50: Treadwives die ja vor allem das Internet-Regel recht fluten.
00:00:54: Wir sprechen über Hintergründe des Muttertags und vor allem schauen wir mal wieder in unsere heiligen Schriften – in unserer religiösen Tradition wird da eigentlich über Müter, Übermütterlichigkeiten gesprochen.
00:01:05: und welche Bilder des Mutterseins kommen dort vor vielleicht auch in Verbindung mit Gott?
00:01:11: Wir sind gespannt und schauen es uns an.
00:01:13: Aber zuallererst, meine Frage an euch erzählt doch mal von euren Müttern.
00:01:19: Magst du anfangen?
00:01:21: Kannst gerne anfangen!
00:01:22: Du kannst gerne anfingen.
00:01:24: Also ... wow... Ich glaube ich komme sehr meiner Mama nach deswegen muss ich vorsichtig sein was ich sage.
00:01:32: also damit meine ich meine Mama ist glaub ich ja die tatsächlich die fürsorglichste in der Familie.
00:01:38: sie kocht für uns aus das Klischee, sie kocht und putzt.
00:01:43: Sie hat auch immer schon alles gemacht, was wir im Alltag gebraucht haben.
00:01:50: Das war für uns selbstverständlich, dass wenn man irgendwie, weiß ich nicht, Klamotten hatte ... die jetzt schmutzig waren und am nächsten Tag oder in der nächsten Woche waren die wieder sauber und standen bereit.
00:02:01: Aber Mom ist auch diejenige, die es immer zu eilig hat!
00:02:06: Und da komme ich, glaube ich, nach Hause.
00:02:08: Es
00:02:08: ist mal alles Ratzfatz gehen.
00:02:09: Und irgendwie hat sie immer so, weiß ich nicht.
00:02:11: Sie ist in Eile und irgendwie ... Wenn jemand kommen wird oder wir uns etwas vorbereiten müssen, hat sie glaub ich immer einen Druck nach dem Motto, es muss schnell und alles toll funktionieren?
00:02:25: Dann denk ich mir, alles mit der Ruhe!
00:02:27: Es muss nicht alles perfekt sein.
00:02:28: Wir müssen uns nicht so beeilen oder versuchen das von zehn zu zehn zu treffen.
00:02:35: Aber ich kann das zu ihr ruhig sagen.
00:02:37: aber... Wenn es um mich geht, dann bin ich glaub' ich auch so.
00:02:41: Und das ist wahrscheinlich auch genau das Herausforderne wenn's um Mütter geht oder um unsere Müttern hat das immer irgendwie mit uns zu tun.
00:02:47: Total!
00:02:48: Erzähl mal von deiner Mutter Rebecca.
00:02:51: Meine Mama, ich nenn sie Ima... Ja, hart aber herzlich.
00:02:58: Vielleicht trifft es ganz gut!
00:02:59: Also meine Mutter ist sehr, sehr fürsorglich, aber nicht in einer typischen Art und Weise vielleicht wie man so sich so ein Mütchen oder so vorstellt.
00:03:08: Ich bin meiner Mutter aber offenbar super dankbar weil meine Mutters Alleinerziehung gewesen.
00:03:12: Meine Mutter hat sehr viel für uns gemacht, meine Mutter hat immer gearbeitet extrem viel und dann noch zu Hause gearbeitet und wirklich versucht irgendwie uns allen das zu ermöglichen was ging.
00:03:25: Meine Mutter wirkt, so wie ich auch tatsächlich.
00:03:28: Erst auf den ersten Blick ein bisschen distanziert und Leute haben Angst aber eigentlich ist sie total lieb.
00:03:36: Bei uns gibt es eine Open-door-Policy also ich konnte immer Leute mitbringen.
00:03:39: wenn meine Freunde Stress hat mit ihren Eltern, dann konnten die mal zu uns kommen.
00:03:44: Auch wenn wir so Scheiße gebaut haben.
00:03:46: als Teenager wussten wir bei mir zu Hause können wir tanzen ohne dass das irgendwelche... Es hatte schon Konsequenzen, aber ohne das es irgendwelche Moralpredigten gab oder so.
00:03:59: Ja, genau.
00:04:01: Meine Mutter sieht so aus als würde sie eher ins Berg kommen.
00:04:04: Das würd ich bestätigen!
00:04:05: Ja,
00:04:05: aber ihr kennt die auch und meine Mutter ist sehr fashionable auf jeden Fall.
00:04:09: Aber trägt immer so schwarz und auch so viel Plateauschuhe und solche Sachen.
00:04:13: Deine Mama kennen wir ja auch, magst du ein
00:04:15: bisschen erzählen?
00:04:15: Genau, meine Mutter kennt ihr auch und vielleicht kennt ihr meine Mutter auch aus meinen Stories.
00:04:19: manchmal zeige ich ja etwas von meiner Mutter Und ich weiß dass sie auch zuschaut und zuhört.
00:04:22: also grüßt dich jetzt mal ganz lieb Hallo,
00:04:25: sag
00:04:25: doch eure Mütter Meine Mutter ist auf jeden Fall auch keine typische Hausfrau und keinem was gerade das Wort Mutchen gesagt.
00:04:34: Ja, meine Mutter ist sehr eigenwillig und vielseitig.
00:04:39: sie hat immer ganz viel gearbeitet und viel getan aber nicht nur im Sinne der Lohnarbeit sondern auch für sich, die Familie.
00:04:46: Sie hat viel gebaut und gewerkelt und erschaffen mit ihren Händen.
00:04:49: Das liegt ja auf jeden fall sehr nah auf Trab und hat immer zu tun, aber eben nicht nur diese klassische Kehrarbeit und der Haushalt sondern einfach auch darüber hinaus.
00:05:00: Also sie hat viele Projekte die sich überlegt und ausdenkt und dann investiert sie viel Zeit und Ideen und Arbeit und auch Freude hinein und zieht daraus auch wieder Kraft.
00:05:09: Und da würde ich auch tatsächlich sagen das habe ich von ihr mitbekommen eine Unabhängigkeit und einen Selbstbewusstern, ein Standing.
00:05:16: Meine Mutter hat sich auch gegen Männer behauptet, ist in einem mannendominierten Beruf eingetreten also des Metzgers und des Fleischers da sie mit vierzehn-fünftin angefangen und war nur umgeben von Männern in dieser Ausbildung andere Lehrlinge und Vorgesetzte und hat sich da behaupten müssen.
00:05:34: das hat sie getan bis heute Und das habe ich auf jeden Fall von ihr mitgenommen.
00:05:38: Ich behaupte mich auch an einem Ort der immer noch von Männer dominiert ist.
00:05:42: Das hat sie mir auf jeden Fall mitgegeben, da bin ich ihr Dankbar.
00:05:45: Und das war dann eine coole Haare?
00:05:47: Ja und das waren
00:05:49: auch coole Hare!
00:05:51: Habt ihr denn etwas von euren Müttern auch gelernt vielleicht vererbt bekommen, mitgegämen bekommen und noch ein bisschen weiter?
00:05:59: wofür seid ihr euren müttern dankbar?
00:06:02: Wow, für vieles eigentlich.
00:06:04: Allein dass sie Vieles in Kauf genommen hat das es uns gut geht und sehr viel auch eingesteckt hat was von uns so ja gar nicht auch verlangt war.
00:06:15: aber genau dass sie einfach versucht hat in einem fremden Land weil sie ist mit Siebzehn, achtzehn nach Deutschland.
00:06:24: Hat dann eben ... hatte mein Papa geheiratet und ist hierhergekommen.
00:06:28: Man nennt auch solche Frauen manchmal so unter uns als Exportfrauen, die einfach durch die Heirate herkommen.
00:06:39: Und ein fremdes Land, die ganzen Familie ... Die Eltern sind in der Türkei.
00:06:44: Sie kennt die Sprache nicht, sie kennt die Kultur nicht und Papa arbeitet natürlich auch.
00:06:49: Natürlich ist er auch da, wenn er mal nicht arbeitet oder über das Wochenende, dass sie dann zusammen Zeit verbringen.
00:06:54: Und hier Bekanntschaften schließen aber überhaupt, dass sich das in Kauf genommen hat.
00:07:01: Trotz dessen sich auch angepasst hat eine ... eine Welt auch für sich aufgebaut hat und für ihre Kinder, dass sie sich da wohlfühlen.
00:07:11: Und in einer deutschen Gesellschaft zwei Kulturen auf einmal lernen, die Muttersprache mitbekommen.
00:07:18: Aber auch frei sind in der Hinsicht, sich bei den Kulturenen anzuschauen.
00:07:26: Ich sag mal Lebensart und Weisen, auch anzusehen und erleben zu dürfen.
00:07:32: Und sich letzten Endes auch entscheiden zu dürfen!
00:07:36: Ich glaube, wenn ich meine gesamte Familie anschaue, dass ich in Berlin bin.
00:07:40: Meine Eltern sind immer noch in Bayern.
00:07:43: Die haben mich einfach so wirklich ... emanzipiert erzogen.
00:07:47: und dieses Vertrauen, das sie mir von kleinen Alten angegeben haben bei uns war immer Folgendes Wenn die wissen wo ich mit wem
00:07:56: ich bin
00:07:58: Dann hat alles gepasst, weil die haben immer gesagt, wir vertrauen dir.
00:08:02: Schauen natürlich, dass du nicht allzu spät in der Mitternacht landest oder so ... Aber du weißt schon, wann du zukommen hast.
00:08:09: und diese Freiheit und dieses Vertrauen das hat mich sehr krass gestärkt.
00:08:15: Und ich weiß gar nicht ob Mama das von der eigenen Mutter damals auch mitbekommen hatte was ich eher nicht so glaube.
00:08:23: Das nehm ich auf jeden Fall mit und dafür bin ich dankbar!
00:08:27: Danke.
00:08:29: Rebecca, wofür bist du dankbar?
00:08:30: Was hast du von der Mutter mitgegeben bekommen?
00:08:32: Ich hab das
00:08:33: schon auch ein bisschen so angewähnt sozusagen vorne.
00:08:39: also wir durften halt alles machen was wir wollten solange wie nicht uns oder jemand anderem wehtun und es gab eigentlich keine großen Erwartungen an uns.
00:08:49: Also natürlich gab's bestimmte Erwartung aber es war nie irgendwie so.
00:08:53: Du musst das machen und so hat dein Leben auszusehen Genau jetzt zum Beispiel auch, wenn ich möchte selber niemals Mutter werden.
00:09:02: Und manchmal sind so Freunde von meiner Mutter oder so dann so schockiert und meine Mutter steht dann immer total hinter mir und hat ja nicht irgendwie so komische, weirde Erwartungshaltung, das finde ich super wichtig.
00:09:15: Und wie gesagt ... Ich habe es auch schon gesagt, meine Mutter ist alleinerziehend in Deutschland zu sein, ist ziemlich beschissen.
00:09:21: Und dafür bin ich unglaublich dankbar, dass sie uns so viel ermöglicht hat.
00:09:25: trotzdem
00:09:27: Ja, bei dem Thema Mutter und Mütter.
00:09:28: Unsere eigenen Müttern stehen wir gleich in Verbindung zu unserem eigenen Leben und vor allem das auch was unsere Familien mitbringen und woher sie kommen.
00:09:36: also bei einer scheinbar einfachen Frage wofür bist du deiner Mutter dankbar?
00:09:41: entfächert sich gleich ein Teil unserer Lebensgeschichte und ich glaube dass es ganz wichtig ist das auch ein bisschen zugänglich zu machen um anknüpfen zu können weil die Lebenssituation aus denen wir auch kommen also du hast davon erzählt meine Mutter aus der Türkei kommt nach Deutschland Fremde Sprache, fremde Kultur.
00:09:59: Ein unbekanntes Land für den Anfang.
00:10:02: Du hast von deiner Mutter erzählt, alleine ziehen zu sein in Deutschland.
00:10:07: Ich komme aus der Arbeiter-Infamilie und das sind auch Themen die in unseren Heiligen Schriften vorkommen Also nicht eins zu eins aber... ähnliche Herausforderung, die Mütter, Familien, Menschen, die Kinder begleiten zu überwinden hatten oder damit umzugehen hatten.
00:10:27: Lasst uns bevor wir in die Gesellschaft gucken und auch in das heute schauen welche Mütternbilder begegnen uns heute und welche Erwartungen haben Menschen heute an Mütta?
00:10:36: Und was bedeutet der Begriff eigentlich?
00:10:38: lasst uns in unsere heiligen Schriften schauen denn da sind wir Expertinnen hoffen Habt ihr hoffentlich schon erledigt?
00:10:46: Wir geben uns
00:10:46: Mühe.
00:10:48: Und sprechen da mal, wie kommen denn Mütter ... Wie kommt das Muttersein?
00:10:52: Mutterschaft im Koran vor, Kübra?
00:10:55: Also Mutter um, also auf Arabisch um hat eine sehr wichtige Position, eine sehr ehrenhafte Position, starke Positionen, wofür die Kinder auch... die Kinder sollen ihre Mutter ehren.
00:11:17: Das werden wir wahrscheinlich gleich auch hören, auch im biblischen Sinne, die Eltern ehren ... Aber die Mutter hat tatsächlich eine andere spezielle Rolle, weil sie diejenige ist, die die Kinder neun Monate lang trägt, also in ihrem Bauch trägt.
00:11:33: Sie stillt und überhaupt körperlich sehr anstrengende Phasen durchnimmt.
00:11:40: Du kennst dich da besser aus?
00:11:41: Ich kann so sprechen!
00:11:43: dass ich noch nie Mutter geworden bin.
00:11:46: Aber genau deswegen finde ich es manchmal ein bisschen schwierig, über Themen zu sprechen die ich so noch nie durch erlebt habe.
00:11:53: aber ich spreche ja über die heiligen Stiften und der Koran sagt dann quasi das die Stellung der Mütter so hoch-und ehrenhaft ist weil sie eben das Ganze durchgemacht haben mit dem Kind zu tragen und dass das Kind versuchen auf die Welt zu... durch Gottes Hilfe.
00:12:14: Es gibt sogar eine prophetische Überlieferung, da heißt das Paradies liegt unter den Füßen der Mütter.
00:12:23: und natürlich sind wir aber auch uns bewusst dass auch es Müttern existieren wo bisschen schwierig ist Paradies unter den Füßen gesucht werden kann, wenn man es so ausdrücken möchte.
00:12:39: Weil sie einfach ... Er ist sehr traumatisch!
00:12:43: Weil Sie einfach schrecklichen Umgang mit Ihren Kindern pflegen.
00:12:46: und da ist natürlich auch noch mal die Frage ja wie ist das dann zu verstehen?
00:12:50: Und wir haben aber auch gelehrten Meinungen zu fersen wo zum Beispiel die erste Generation von Muslime sich unsicher sind Wie sie sich gegenüber ihren Eltern, Mütter jetzt auch speziell weil sie nicht muslimisch sind.
00:13:09: Also die Kinder sind Muslime nennen geworden, aber die Eltern nicht und dann entsteht schnell die Frage dürfen wir noch Kontakt zu ihnen haben?
00:13:17: Dürfen wir noch Geschenke von ihnen annehmen?
00:13:20: können wir sie noch beschenken?
00:13:21: oder wie soll das Verhältnis sein?
00:13:23: sollen wir Kontakt abbrechen?
00:13:24: und da steht auf jeden Fall eins fest und zwar Kontakt auf jeden Fall weiterhin behalten, egal ob sie muslimisch von der seiner Religion sind oder nicht.
00:13:33: Weil die Ehrung der Eltern das ist immer noch oberste Priorität.
00:13:38: aber wenn die Eltern quasi das Kind zu etwas Schlechten verleiten, wenn die wollen, dass das Kind jemanden weiß ihn nicht tötet.
00:13:46: Ähm ... irgendwie Gott leugnet.
00:13:49: Dann steht natürlich Gottesgebot vor Eltern-Ährung und genau das kann ich vielleicht so grob mal gesagt haben.
00:13:56: Vielleicht nachher mehr dazu?
00:13:58: Also eine Fülle für viele Bezüge zur Mutterschaft und Mütterlichkeit im Koran.
00:14:04: Wie ist es in Judentum?
00:14:06: Wie ist's da an den heiligen Texten und Schriften?
00:14:09: Es gibt viele Erzählungen ja auch über diese ganzen familiären genologischen Aspekte permanent, vor allem in den ersten Büchern.
00:14:18: Und da lernen wir sehr viele Mütter auch kennen – die erste Mutter, die wir kennenlernen ist Rava.
00:14:22: also im Kapitel IV wird Rava schwanger und gebährt keinundabel.
00:14:30: Dann haben wir Sarah, Rivka, Lea und Rachel.
00:14:33: Das sind sozusagen auf Deutsch ... Ich find das Wort komisch aber Erzmütter?
00:14:37: Ich weiß nicht warum, weil bei uns heißt es einfach immer Hot, also die Mütter.
00:14:41: Und die sind auf jeden Fall sehr zentral und werden auch benutzt irgendwie als Vorbildcharakter.
00:14:48: Da werden noch bestimmte Attribute dann vongenommen um zu zeigen wie man die ideale Mutter sein sollte in manchen so moralischen Werken dann später eher Und dann, was ich halt auch interessant finde beim Kaschut.
00:15:02: Das geht eigentlich ein bisschen so zu weit.
00:15:04: aber das ist diese bekannte Stelle Du sollst das Böcklein nicht in der Milz deiner Mutter war zubereiten.
00:15:10: Ich weiß gar nicht, warum ich das gerade erwähnt habe Aber ich fand es irgendwie spannend dass es halt auch dieses Konzept von Mutterschaft im Tierreich gibt und dass es so explizit gesagt wird Dass das irgendwie verwerflich wäre.
00:15:23: Genau
00:15:24: Kannst du da noch genauer erklären für die weniger Kontakt?
00:15:28: bis er zu dieser Praxis hatten.
00:15:31: Also was bedeutet das konkret?
00:15:33: Genau, also eingesteht da einfach nur so Lotte Vachel, Kedei, Bechalaimur, was halt wirklich wörtlich übersetzt ist und heißt, du sollst das Böcklein nicht in der Milch deiner Mutter zu bereiten.
00:15:42: Jetzt könnte ich sagen okay, Böckslein ist nur ein Tier aber dann im späteren Speisegesetz wie im Kaschut, wie man es auslibt, ist dass sich Fleisch und Milch nicht zusammen... konsumiere und dass ich auch eine gewisse Warteperiode habe zwischen dem ich Fleisch genommen, also eingenommen hab'n dann Milch oder weiß Wörter.
00:15:59: Und das unterscheidet sich aber ein bisschen bei unterschiedlichen Leuten.
00:16:02: Ja!
00:16:04: Also wir teilen ja ähnliche Texte.
00:16:06: Das heißt an vielen Stellen ist es eben ähnlich und versuche das vielleicht so zusammen zu bringen.
00:16:12: nochmal, dass Mutterschaft eigentlich die Grundlage für Soziologische oder auch ökonomische Gefüge zu ersttestamentlichen Zeiten hatte.
00:16:27: Oder hat so?
00:16:29: Also das ist eigentlich, würde ich fast sagen, die Basis des Zusammenlebens.
00:16:31: Das ist das was du gerade nochmal meintest Rebecca.
00:16:34: Wir haben schon viel über Familie gesprochen Die so ein bisschen dass das gefüge ist oder die Ordnung auch des Zusammenlehmens bestimmt hat Bestimmt es heute immer noch bei einem mehr oder weniger, je nach Gesellschaft und auch irgendwie politischem System.
00:16:51: Aber um sich dahingehend noch mal zu verorten, dass es die Grundlage bildete – auch dann zur Zeit des zweiten Testaments.
00:16:58: Also Familie, Mutterschaft ist eine Struktur, die regelmitbringend Lebensweisen vorgibt.
00:17:08: Es ist vor allem ja Versorgungssystem gewesen.
00:17:12: Eigentlich sowas wie eine Sozialversicherung.
00:17:14: könnten wir sagen, dass das Kindergebären und Kinderkriegen Wichtigkeiten hatte und zwar die Familie oder auch die Mütter, die Menschen der Familie absicherte in dem nächste Generation kommt und dann auch die älteren mitträgt wiederum.
00:17:31: Und interessant finde ich da, haben wir auch schon mal an anderen Stellen gesagt, dass häufig – und da ist es vielleicht auch ähnlich mit dem Koran – Töchter verheiratet wurden und die Familie wechselten und Söhne blieben.
00:17:46: Und das machte leider auch dann einen Stellenwert aus, dass es je nach Zeit und auch Kultur wichtiger war ein männlicher Nachkommen zu zeugen als zum Beispiel Mädchen.
00:18:03: Es gibt es auch heute immer noch in einigen Kulturen und in einigend Ländern sogar in Deutschland.
00:18:09: Also, hier in unserer Gesellschaft wird darüber gesprochen und teilen Menschen ihren Unmut darüber dass ihr Kind einen anderes Geschlechter als das was sie erwartet haben oder sich gewünscht haben.
00:18:21: Vielleicht auch interessant, es gibt ja sogar Stereotypen so Mietchenmama Also, das ist so unterschiedliche Wille nach dem Video.
00:18:30: Was für ein Kind du hast und wie du dich verhältst?
00:18:33: Und ich möchte euch noch mal einen Punkt mitgeben.
00:18:35: Und zwar wird es ja ... heißt es auf der Mutterinstinkt und so.
00:18:38: Das sehe ich kritisch.
00:18:40: Weil ... also Confessions!
00:18:42: Wir bringen erst meinen Kind heute hier.
00:18:47: Und weiß Bescheid, wir haben da schon mal drüber geredet.
00:18:51: So viel zum Thema Mutterschaft und Lohnarbeit.
00:18:54: Aber als ich schwanger war, dachte ich am Anfang, hab ich euch das auch schon mal gesagt.
00:18:58: Ich dachte, ich bekomme Mädchen!
00:19:00: Ich fühl's!
00:19:01: Ich kenne mein Körper so gut ... Ich merke es einfach, dass ich ein Mädchen bekomme und ich hatte schon einen Namen und schon überlegt.
00:19:09: Und dann wurde ich aber überrascht und es hieß nein.
00:19:12: Das ist nicht.
00:19:14: Du bist genauso toll wie du bist und ich freu mich sehr an dir, mein liebes Kind.
00:19:20: Aber so viel zum Thema Instinkt und verbunden ... zur Mutterschaft und zu Körper, sehe ich ein bisschen kritisch.
00:19:29: Es gibt auch Bücher und wissenschaftliche Studien darüber, die das ja unterstützen.
00:19:33: Es ist dieses Einbuch, was ich gelesen habe.
00:19:34: Das heißt irgendwie wieder dem Mutterinstinkt von zwei Journalistinnen.
00:19:39: Und da zeigen sie dann auch neue Wissenschaftler, dass es überhaupt gar nichts damit zu tun hat, ob das Kind in den ... Körpern war?
00:19:48: Sondern dass er etwas damit zutun hat wie viel Zeit jemand mit dem Baby verbringt.
00:19:53: und das Väter auch z.B.
00:19:55: biologische Veränderungen haben, auch so von ihrer Gehirnstruktur.
00:20:01: Aber halt basierend darauf wie viel Zeit mit dem Kind verbracht wird.
00:20:05: Ich
00:20:06: finde diese ganzen biologisierten Argumente sowieso da kriege ich immer so ein bisschen.
00:20:10: Ich dachte dass Mutterinstinkt eher Ding ist wenn dein Kind zum Beispiel im Nebenraum ist.
00:20:17: Hast du ein Gespiel?
00:20:17: Oh, ich glaub es fängt gleich an zum Weinen oder so.
00:20:20: Ich dachte eher so daran.
00:20:21: aber das ist wahrscheinlich auch wieder die Verbundenheit je nachdem wie viel Zeit man verbringt.
00:20:25: dann schätzt man das so bisschen mal da oben ab.
00:20:27: Man hat eine innere Uhr vielleicht dass man sagt okay es ist jetzt so bisschen und man hört was.
00:20:31: weiß ich nicht
00:20:32: warum ich das erzähle.
00:20:33: ich möchte nämlich auch darauf hinaus dass es schon in den biblischen Texten Hinweise gibt, dass Mutterschaft nicht nur aus einer biologischen Perspektive zu verstehen ist sondern auch über eine fürsorgliche und über eine der Verantwortung.
00:20:49: Und das finde ich nochmal wichtig diese Dimension aufzumachen.
00:20:52: dann kommen wir zum Begriff der Mutter oder der Mütterlichkeiten viel mehr beinhaltet, als nur das Gebärren oder als Reduzierte auf die biologische Verbundenheit.
00:21:04: Sondern Mutter sein oder mütterlich sein können auch Väter, können auch Männer bzw.
00:21:11: können auch Menschen sein, die sich um das Kind kümmern.
00:21:15: Also vielleicht geht es vielmehr um das Tun und das Adjektiv und diese Perspektiven aufzumachen als nun mal über die Biologie oder über die Ebene der Verwandtschaft.
00:21:26: Und das finde ich auch schon in den heiligen Texten, in den biblischen Texten.
00:21:30: Vor allem im zweiten Testament gibt es immer wieder Bezüge dazu, dass Menschen zusammengefügt werden als Familie – also eine Versorgungsgemeinschaft außerhalb der biologischen Familie und das find ich da ganz wichtige Hinweise.
00:21:46: Single Dasein zum Beispiel gab es ja nicht.
00:21:48: Also das ist auch wichtig zu sagen, dass das kein Lebenskonzept war zur Zeit der biblischen Texte.
00:21:55: Auch z.B.
00:21:57: im Kloster sein – das Leben in einem Orden – war erst mal keine Lebensform die so zugänglich war sondern es war eigentlich das Leben.
00:22:09: Wittwin hat es gegeben oder weisen, also je nachdem wie das Leben dann spielte.
00:22:14: Aber es war viel weniger eine freiheitliche Entscheidung die Menschen in der Unabhängigkeit treffen konnten oder die Frauen in der unabhängig von diesem Gefüge oder dieses System treffen konnten.
00:22:26: Ich finde es ganz spannend wie Mütter-Mutter und Sohnbeziehung beschrieben werden Wie Mutter und Tochter Beziehungen beschrieben sind, wie sie vorkommen.
00:22:35: Gibt es da Geschichten?
00:22:36: In euren Schriften?
00:22:38: Also, mir fällt natürlich Maria ein.
00:22:41: Dazu hatten wir auch schon mal eine Folge.
00:22:44: Apropos wenn es um alleinerziehend geht nach der koranischen Art und Weise oder überhaupt nicht verheiratet zu sein, dann zeigen alle Pfeile im koranischem Sinne zu.
00:22:55: Maria Da haben wir natürlich so eine Beziehung.
00:23:02: Ah ja, jetzt habe ich meine Antwort im Kopf.
00:23:04: Ob ich hab deine Frage aus den Aufregungen.
00:23:06: Die Beziehung zwischen Müttern und Söhlen oder Mütter und Tächtern?
00:23:09: Genau!
00:23:10: Okay... Mir fällt irgendwie gerade ein.
00:23:14: Ich weiß nicht, ob das direkt so hat zu passen, aber die Mutter von Moses, der Namen wir ja nicht haben im Koran...
00:23:21: Jochen wird sie sagen werden da hier die Tradition.
00:23:24: Und ihr wird gesagt, dass sie eben ihr Kind jetzt noch ein letztes Mal stillen soll und ins Wasser übergeben soll.
00:23:31: Das ist eigentlich auch eine Akt von.
00:23:33: vielleicht würde man heutzutage sagen, weiß ich nicht?
00:23:34: Oh!
00:23:35: Wie kann sie nur als Mutter, wie kann man das Kind ins Wasser setzen?
00:23:41: Und sie beauftragt aber auch die Tochter.
00:23:45: Die auch älter ist eben als Babymuses, dass sie quasi schauen soll wo er landet.
00:23:53: und genau das finde ich auch noch mal ganz wichtig und aus einer anderen Perspektive.
00:23:59: einfach manchmal muss man Sachen tun für die Kinder, für das Wohl des Kindes.
00:24:06: Die von außen vielleicht vermeintlich als eine schlechte Tat ausstatt.
00:24:10: Hier kann man noch mal streiten.
00:24:12: Das war aber eine Eingebung Gottes und es ist eine andere Art und Weise ... Von außen betrachtet, wenn man sieht da setzt ein Mutter das Baby aufs Wasser.
00:24:24: Normalerweise würden wir jetzt nicht sie bejubeln und sagen ja genau so machen wir's.
00:24:29: Genau!
00:24:30: Ja, vielleicht erst
00:24:31: mal.
00:24:31: Ich seh da drinnen aber auch ganz total aktuelle Bezüge.
00:24:34: also ich denke dann auch gleich an das System der Babyklappe dass es wichtig ist, dass Frauen die Kinder bekommen haben ihre Kinder auch abgeben können kurz nach der Geburt.
00:24:45: Das ist ja eine wichtige Erkenntnis und ein wichtiges System.
00:24:49: Also es gibt so an Krankenhäusern oder an bestimmten Orten Eine Klappe Die ist zu bestimmten Zeiten offen, ich glaube, bei Frauen, die ihrem Kinder bekommen haben anonym abgeben und die Klappe dieses Fenster.
00:25:09: Es ist quasi eine sichere Umgebung für das Kind garantiert Anonymität und zeigt aber auch gleichzeitig den Personal in dem Haus an.
00:25:18: Hier wurde jetzt ein Baby abgelegt, das dann auch gleich versorgt werden kann.
00:25:24: Das ist eine extreme Situation und fast bei herausfordern.
00:25:27: Aber die Geschichte erinnert mich auch ein bisschen daran.
00:25:29: An einerseits diese Not- und diese Frage – und es sind nicht wenige Mütter, die sich diese Frage stellen müssen!
00:25:36: Eltern auch generell oder Menschen, die Kinder begleiten.
00:25:39: Und manchmal ist es eben ein Weg ... Oder der Einzige sich dafür zu entscheiden das Kind abzugeben und auf andere Wege zu begleitern weil das mit dem ... Mit sich selbst nicht geht.
00:25:50: Ja.
00:25:51: Das ist manchmal schwierig und herausfordernd zu begreifen oder zu fassen noch nachzuvollziehen.
00:25:55: wir sind vielleicht in dem Moment ja dann nicht in der Situation aber ich glaube es ist wichtig dass es die Möglichkeiten gibt und dass es eben auch im Thema unseren Texten.
00:26:03: Und dass wir nicht von außen quasi die Person verurteilen dürfen, können wir gar nicht.
00:26:09: Wir wissen nicht was die Person so erlebt und durchmacht.
00:26:14: im zweiten Testament ist es nicht eine ähnliche, aber so ein bisschen angelegte Situation finde ich oder erinnert mich daran dass Jesus sicher auch von seinen Eltern löst also von Maria und Josef.
00:26:27: Und auf seinen Weg seine Wege geht und auch Haarsch gegenüber Maria auftritt in der wachsenden Alter.
00:26:34: Also ich finde das sind schon so Situationen die Menschen mit der Eltern heute auch kennen wie damit umgehen wenn sich das Kind gegen die Lebenssituation oder das Entscheid, was man mitgibt.
00:26:47: Und dann bleibt sie aber in seiner Nähe.
00:26:49: Sie lässt ihn ziehen und lässt ihn gehen und in Freiheit ... Aber bleibt dran!
00:26:57: Begleitet ihn trotzdem und ist erreichbar bis zum Toten.
00:27:01: Das finde ich schon bemerkenswert.
00:27:04: Es
00:27:05: gibt so eine Social Media ... Die macht so TikToks, wo es ist eine jüdische orthodoxe Frau.
00:27:12: Wo sie immer Skiz hat und Maria spielt und Josef anruft oder immer so ... Aber komm doch bitte zum Pessachs-Seder.
00:27:21: Und der ist immer so, ich find nicht mehr jüdisch und so!
00:27:24: Und die sind sehr witzig daran, da muss dich gerade denken.
00:27:27: Fakt ist mal nicht
00:27:28: klar noch.
00:27:28: Ja aber eigentlich vermittelt ihr genau sowas und diese alten Texte bringt ihr ein bisschen ins Heute... ...und dann lachen wir uns schmunt den wieder rüber.. ..aber das finde ich eigentlich ein total spannendes Spiel ne?
00:27:38: Dann würde es heute in etwa so aussehen.
00:27:42: Ja und auch dass du hast davon erzählt, du möchtest keine Kinder bekommen.
00:27:47: Kinderlosigkeit und auch sich gegen Kinder zu entscheiden, ob freiwillig oder unfreiwillig ist auch ein Thema.
00:27:55: Zum Beispiel im ersten Testament, auch in der Tora.
00:27:58: Was gibt es dafür Geschichten?
00:28:00: Also das Ding ist ja zum Beispiel... Wir hatten das schon bei der Abtreibefolge glaube ich erwähnt.
00:28:09: Dieses Seit-Furchtbar und Mehrheit euch gilt eigentlich nur für biologische Männer.
00:28:14: nicht Es ist Frauen, also es ist Männer und nichts ist Frauen.
00:28:17: Weil die Gefahr der Geburt zu groß ist.
00:28:21: Unterlachisch gibt es manche Autoritäten, die sagen auch... Also das Leben der Mutter, also der potentiellen Mutter, ist halt höher als das Leben des Embryos bis zum Gewissen alter erst mal.
00:28:32: Und dann gibt's auch Autoritäten, die sagten psychische Veranlagungen oder irgendwelche Bedenken sind Grund genug zu sagen dass ich keine Kinder haben möchte.
00:28:40: Das geht nicht nur um die eigentlich irgendwie um so Lebensgefahr Und wir hatten das ja auch öfters, glaube ich, auch schon thematisiert.
00:28:46: Das ganze Buch Genesis ist eigentlich erst mal so, dass diese Frauen unbedingt miter werden wollen und es nicht schaffen und es dann irgendwelche Eingriffe von Gott geben muss, die Leute fruchtbar wieder macht und und und.
00:29:02: Dann gibt's zum Beispiel Sarah mit Abraham, also die erste Erzmutter, Abrahames Frau ... die er Ewigkeit in den Kindern hat und wo das ja schon auch thematisiert wird.
00:29:14: Und auch auf eine Art und Weise, wo man sieht, dass da ein bestimmtes Stigma vorherrscht, finde ich.
00:29:21: Aber mir fällt sehr wenige Frauen ein, die explizit keine Kinder hatten bis Debora zum Beispiel.
00:29:28: Die Profitin Debora.
00:29:29: Genau.
00:29:29: So ...
00:29:31: Genau, die Profitine Debora wird als kinderlos beschrieben und eigentlich nicht mal verheiratet.
00:29:39: Und dann gibt's aber ganz viele Übersetzungen, die so einen kleinen lingoistischen machen.
00:29:43: Dass sie doch verheiratet wenigstens ist.
00:29:47: und das ist auch spannend dass es da irgendwie auch für mich so eine gewisse kulturelle soziale Angst davor gibt, dass ne Frau irgendwie alleine ist ohne Mann ohne Kinder und dass das irgendwie auch potenziell gefährlich sein könnte.
00:29:58: und schreibe ich auch ob weil Deborah als relativ Gewalttätig beschrieben wird oder halt im Kriegskontext Ob es deswegen ist, dass wir eine Frau nehmen ohne Kinder?
00:30:10: Weil die Texte sich keine Mütter vorstellen könnten.
00:30:13: Ich finde das an Debore auch unglaublich spannend, weil daran wird noch mal dieses Thema aufgemacht sind Frauen können Frauen nur richtige Frauen sein wenn sie Müttern werden oder der Wert einer Frau hängt davon ab ob sehr Mutter wird oder nicht.
00:30:28: Das ist ja ne ganz perfide und problematische Denkweise natürlich nicht.
00:30:32: also auch nochmal an euch gerichtet Der Wert eines Menschen hängt nicht davon ab, ob es Nachkommen gibt oder nicht.
00:30:40: Also die ganze Thematik der Reproduktion hat in den Bibelischen und sicher, wenn ich dich richtig verstanden habe auch an den Koranischen Zeiten die Rolle der Versorgung gespielt.
00:30:52: Da ist eine andere Frage gewesen als heute.
00:30:55: das müssen wir aus unserer Perspektive betrachten.
00:30:58: Und dann haben wir eben Figuren wie Deborah also einer Frau mit Macht.
00:31:03: Und jetzt kommt eben die spannende Frage, war sie tatsächlich ohne Kinder und unverheiratet?
00:31:07: Dann ja.
00:31:09: Und vielleicht war sie verheirated oder hatte Kinder dann genauso hier?
00:31:13: Also ich würde sagen beide ... Das ist gut auch dass es ein bisschen offen bleibt und wir diese Frage so'n bisschen an der Figur durchspielen oder verhandeln oder darüber nachdenken können.
00:31:23: Was ich
00:31:23: da halt wirklich interessant finde, das steht halt Eschet Lapidot also die Frau von und dann Lapidott und dieses Wort heißt eigentlich Fackel Und es ist das Einzige mal, dass dieser Name vorkommt und alle Übersetzungen sind dann aber, ah was ist die Frau von Lapidot.
00:31:38: Aber wir kennen diesen Lapidott gar nicht und sie könnte auch die Frau der Fackel sein, was auch Sinn machen würde für wie diese Kriegshandlung beschrieben wird, aber die Leute fühlen sich so unwohl damit, dass es einfach oft so übersetzt wird.
00:31:51: Ja sehr spannend.
00:31:51: Sagt sehr viel!
00:31:53: Wir haben aus krisslicher Perspektive ich sage mal die erste Mutter Eva du hast auch schon von ihr erzählt Drei Kinder hatte, wir denken immer nur an Keine und Abel.
00:32:03: Aber das dritte spätgeborene Kind war dann Ced.
00:32:08: Und als die Mutter überhaupt schlechten wird natürlich Maria gesehen.
00:32:14: Das sind so die beiden Typen des Mutters in der Mutterschaft, die eine besondere und wichtige Rolle auf jeden Fall spielen.
00:32:23: Und immer wieder gibt es aber Situationen und Geschichten, die zeigen an den verschiedenen biblischen Frauen oder Mütterfiguren das die Mutterschaft viel fielfältiger gewesen ist.
00:32:35: Also dass das Thema Kinderlosigkeit immer wieder eine Frage war um einen hohen Alter ein Kind zu gebären, dass viele Segen Gottes bedeuteten Die Gruppe, die Familie ausmachte auch weitergegeben werden musste.
00:32:55: Also Tradition und Kultur, Glaube musste weitergegen werden oder folgte eben auch über Mutter, Mütter und über Mütternlichkeit und Mutterschaft.
00:33:08: Ja!
00:33:09: Du hast auch noch einmal über Vater- und Mutterern gesprochen und gesagt vielleicht kommen wir da später nochmal drauf hin.
00:33:15: Vielleicht ist das jetzt auch ein guter Zeitpunkt?
00:33:17: und zwar in ungefährer Nähe zum sogenannten Muttertag.
00:33:22: Unsere Texte geben uns mit, wir sollen unsere Mütter und unsere Väter ehren.
00:33:27: Was bedeutet das konkret?
00:33:28: Und wie nehmt ihr das für euer Leben heute an?
00:33:31: Also ich kann da vielleicht nochmal Koranisch... Antworten.
00:33:34: Und zwar heißt das, wenn eure Eltern leben und zu einem hohen Alter und ein hohes Alter erreichen und bei euch sind dann kümmert euch um sie und geht viel sorglich mit ihnen um weil sie haben euch quasi als Kinder ernährt und dazu darauf aufgepasst, dass ihr halt eben auch eine gute Umgebung hattet und ihr sollt euch genauso um sie kümmern.
00:34:03: Und man soll nicht mal ... sagen, also nicht mal Augenrollen vielleicht in unserer Sprache.
00:34:08: Aber genau dieses Pfff kommt halt im Koran vor und das heißt halt einfach geduldig sein mit ihnen weil wenn sie älter werden immer Menschen ältern werden.
00:34:17: so bisschen die Kinder sage ich jetzt einfach mal und da einfach zu ja für sich auch dazu sein Wenn man das kann und manchmal ist es so dass man natürlich unter Geschwistern das irgendwie auch aufteilt und Da sind natürlich unterschiedliche Situation Aber genau, im Grundlegenden gut mit ihnen umgehen.
00:34:40: Natürlich kann man mal in Meinungsverschiedenheiten geraten natürlich gibt es mal Streitigkeiten und natürlich sind wir alle Menschen und wir können auch mal weiß ich nicht lauter werden oder uns unangebracht gegenüber ihnen verhalten.
00:34:55: dann sollte man aber trotzdem als Kind quasi sich auch entschuldigen können und den ersten Schritt vielleicht eher wagen,
00:35:02: weil man
00:35:03: eben weiß okay ich bin das kind.
00:35:08: Das sind die Eltern.
00:35:10: aber natürlich sollten Eltern auch mal im Stande sein sich zu entschuligen.
00:35:14: also es ist nicht immer so ganz konkret vorgegeben aber das Kind sollte doch Da ist eine gewisse Hierarchie drin.
00:35:21: Das kann ich so nicht wegnehmen.
00:35:23: und dass man da quasi als Kind schauen sollte, dass sie gut behandelt?
00:35:33: Ja, danke!
00:35:35: Wie ist das aus deiner Perspektive?
00:35:37: Es ist ja ein Geburt, was zweimal sogar vorkommt.
00:35:40: Also einmal in Exodus in Schmott und dann noch in Leviticus bei Midbar im Tanach.
00:35:49: Und das ist interessant für mich, weil da steht einmal ... Das zitieren wir lieber Ehre-Mutter und Vater, aber der ist auch fürcht dem Mutter und Vater tatsächlich.
00:35:59: Und es erinnert mich viel daran einfach auf wie über Gott gesprochen wird.
00:36:02: also Gott wird auch oft als Elternteil dargestellt.
00:36:05: Wir reden oft über so Väter, aber es gibt tatsächlich ja auch vor allen Dingen in Jesaja Aspekte wo Gott als Mutter auftritt oder Mutter und Gott irgendwie ... als mütterlich, irgendwie säugend auch.
00:36:23: Irgendwie stillen das Volk und solche Sachen... ...und herrlachisch geht's bei diesem Gebot erst mal eher um so monitäre Dinge,... ...also dass du dafür sorgst, dass deine Eltern überleben können,... ...dass es ihnen gutgeht materiell.
00:36:43: Und dann gehts ein bisschen darüber.
00:36:45: wie kann ich mit denen reden?
00:36:47: Und vor allen Dingen gibt es dann auch die Frage okay, aber das ist eher für Väter.
00:36:52: Aber was steht höher zum Beispiel in der Autorität meines Lehrers oder die Autoritäten meiner Eltern?
00:36:58: Sowas wird dann ausgehandelt und ich finde es schwierig zu sagen einfach erstmal Gehorsam und irgendwie Ehre von vornherein zu verlangen ohne dass das gleiche für die Kinder da ist.
00:37:19: Und ich bin auch die erste, die zum Beispiel ... Leute reden nicht so gern darüber, aber die sagt, wenn halt jemand keinen Kontakt zu seinen Eltern hat, dann hat das gute Gründe und dann sollte man die Person noch nicht zwingen, Kontakt zu den Eltern zu haben.
00:37:31: Idealerweise für mich ist es was Reciprog.
00:37:33: Also ich liebe meine Eltern und ich mach gerne und viel für meinen Eltern vor allem für meine Mutter.
00:37:38: Aber auch nur weil sie mit mir gut umgegangen ist.
00:37:45: Genau, ich weiß nicht, ob das so konkret deine Frage beantwortet hat.
00:37:48: Aber es ist
00:37:48: vielleicht auch ein bisschen das was du meintest, dass es genauso auch... ihr habt zurückgegeben werden muss, also der Respekt.
00:37:56: Den bekommen genauso auch die Kinder und die Verantwortung.
00:38:00: Also ich glaube da haben wir auch in unserer Folge als über Kinder gesprochen haben und als wir über die Gebote gesprochen haben nochmal ausführlich ja gesprochen und da könnt ihr dann gerne auch noch mal rein hören.
00:38:10: Da haben wir so ein jederfolge auf jeden Fall nochmal ein paar Punkte genannt, die wir heute weniger doll beleuchtet haben.
00:38:16: Du hast nochmal die mütterlichen Aspekte Gottes angesprochen und da würde ich gerne auch nochmal darauf eingehen dass wir häufig nur väterliche oder vor allem hauptsächlich väterliche Assoziationen und Bilder Gottes haben, aber es gibt eben auch mütterliche.
00:38:30: Gott wird beschrieben als stillende Mutter, Gott wird aber auch geschrieben als gebährende, Gott ist auch beschrieben wie Hebamme.
00:38:40: Das finde ich äußerst spannend!
00:38:42: Und das immer wieder die Momente des Trostes und der Fürsorge mit Mütterlichkeiten in Verbindung gebracht werden.
00:38:49: Gibt es mütterliche Beschreien?
00:38:53: für Gott, für Allah auch im Koran oder in den Traditionen drum herum?
00:38:59: Ich muss irgendwie an Barmherzigkeit denken.
00:39:01: Man sagt sogar wenn man jetzt die Mutter oder Mütter als die Person in der Gesellschaft ... ich gehe mal von Mainstream-Gedanken aus, dass Mütter eben sehr viel Barmherzigkeit mitbringen und sehr viel Liebe mitbringen.
00:39:20: Das ist ja so.
00:39:22: der Blick auf die Mütte ... Ich weiß es gibt Ausnahmen aber ich bleib jetzt mal dabei!
00:39:26: Und dann sagt man das ist ein Tropfen von der BarmHerzigkeit, die Gott hat.
00:39:31: Also wenn du finde mir eine Mutter auf der Welt, die krass barmherzig ist, sehr viel Liebe, sehr viele Zuneigung hat, ähm, Gott äh, in ... Wenn wir das als ... Ozean sehen ist dieses nur ein Tropfen im ... der Barmherzigkeits-Ozean.
00:39:49: Gott ist quasi das, Gott überwiegt dem und da ... Das ist quasi so'n Beispiel was man sich wie man sich Gott vorstellen kann dass BarmHerzigkeit mit bis zum Geht nicht mehr quasi Und genau das ist mir so eingefallen.
00:40:06: Die überm Herzlichkeit, also aus christlicher Perspektive vielleicht auch aus jüdischer offene Frage wird auch mit einer Mütterlichkeit assoziiert und hat den Ursprung wohl auch in der Gebärmutter.
00:40:21: Wird es eh nicht gesehen?
00:40:23: Es ist eine gute Frage.
00:40:24: ich frage auch die ganze Zeit vorhin schon als wir über so Müttern geredet haben im Tanach.
00:40:33: Die werden schon beschrieben, aber sie werden nicht wirklich mit vielen Attributen auch beschrieben.
00:40:37: Und ich habe das Gefühl es ist ein späteres Konzept dass das irgendwie so zusammengemacht wird eher.
00:40:42: Also genau deswegen...
00:40:46: Ja also schließe ich an, dass die Geschichten der Mütter weniger mit diesem Attribut beschrieben werden.
00:40:55: Aber dass die Aspekte oder die Beschreibung, die Assoziationen, die mit Gott zu tun haben als Bamherzig unter anderem beschrieben werden und die vor allem eine Verbindung zur Mütterlichkeit aufmacht.
00:41:11: Also, die Bamherzigkeit eher als zur Väterlichkeit.
00:41:16: Was es da vielleicht interessantes gibt?
00:41:17: Es gibt zum Beispiel in der Kabbalahe oder in der Mystik diesen Lebensbaum wird er oft genannt.
00:41:22: Das ist dieses Svirot, diese Emanination Gottes auf der Erde und so Charakteristiken.
00:41:28: Und da gibt's unterschieden zwischen weiblichen und männlichen... Da sind auf jeden Fall diese Aspekte, die wir vielleicht kulturell mit Müttern in Verbindung bringen würden auch vorhanden.
00:41:44: Also die werden dann weiblich verstanden und es gibt ja die Schechinah, die weibliche Manifestation Gottes.
00:41:53: Und was ich da interessant finde ist, dass die Schechinah wird immer gedacht als näher an den Menschen und unter den Menschen leben mehr.
00:42:01: Das hat ja auch etwas mit Fürsorglichkeit zu tun.
00:42:05: Wir haben darüber gesprochen ... wie wir, also über das Gebot Vater und Mutter ehren.
00:42:12: Was das für euch auch heute bedeutet?
00:42:14: Und bann jetzt den Bogen zum Muttertag denn der steht unmittelbar bevor und wird hier groß begannen.
00:42:20: Also in der Schule meines Kindes sollen sich die Kinder darauf vorbereiten.
00:42:27: Wir sehen dass dann allen den Blumengeschäften, dass da viele Posterplakate hängen Aber es teuer damit Genau und dass man so ein bisschen aufgefordert wird Man sieht das und liest es überall, was zu kaufen.
00:42:41: Und damit deinen Mutter zu danken.
00:42:44: Wo liegen eigentlich die Hintergründe?
00:42:46: Die Ursprünge des Muttertags in Deutschland?
00:42:50: Es gibt auf jeden Fall diese Geschichte – ich weiß, du habt es jetzt nie so richtig hundertprozentig gefactcheckt, aber dass ist etwas mit einem Blumengeschäfts-Inhaber tatsächlich zu tun hatte.
00:42:59: Dass sich das so etabliert hat um zweiundzwanzig, dreinzwanziger.
00:43:03: Ja, das ist so... — Ninzehundertzweientwanzig.
00:43:05: — Ninzenhundertzwanzig?
00:43:08: Ja.
00:43:08: Das ist ja klar!
00:43:09: Aber du hast recht genau, es ist nämlich nicht so klar.
00:43:12: Und der hatte einen Plakater stand Ehret eure Mütter oder Ehret die Mütte oder so drauf und hat das dann dadurch irgendwie so angestoßen.
00:43:21: aber es gibt auch die Idee dass es eher aus der Frauenbewegung kommt, vor allen Dingen in den Vereinigten Staaten.
00:43:30: da hat er's schon früher angefangen Genau, aber du hast bestimmt hundert Prozent noch ein bisschen mehr Effekt.
00:43:35: Ich glaube also da würde ich anschließen.
00:43:38: wenn ich richtig recherchiert habe ist es wohl zuerst in den USA aufgekommen war dann eine Initiative auch von einer Frau erdacht und schwappte dann über in verschiedenen Länder und kam eben auch Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts Ja, genau.
00:43:56: Nach Deutschland und wurde aufgegriffen auch vom Blumenhandel.
00:44:01: Und ganz wichtig ist ja noch mal zu betonen wie es sich dann entwickelt hat, wie es dann eben Ende der Dreißiger und Anfang der Vierziger aufgegriffen worden ist und zwar dass das dann ein wichtiger Punkt gewesen ist für die Nationalsozialisten, die Mütterlichkeit der Frauen hervorzuheben und zu stärken.
00:44:21: Da wurde wieder genau dieser Aspekt stark gemacht dass viele Kinder eine Frau zu einer richtigen Frau machen und das dieses Müttern Ehren im Zusammenhang damit gestanden hat.
00:44:34: Und das ist auch einer der Gründe warum viele Menschen Schwierigkeiten haben den Muttertag heute zu feiern weil da eben dadurch so populär geworden ist und Gedanken von aus der damaligen Zeit heute noch da drin liegen, und noch zu finden sind.
00:44:51: Und dass weniger differenziert wird heute.
00:44:54: Ich habe auch gerade nochmal ganz kurz Dr.
00:44:56: Gugl gefragt.
00:44:58: Aber nur weil es wichtig für die Frauen auch namentlich zu erwähnen bei dieser Mini-Recherche... sagt das Internet, dass es Anna-Marie Jarvis war.
00:45:07: Die diesen Tag initiiert hat und sozusagen die Gründerin des Muttertags ist.
00:45:10: Ich finde's immer nur wichtig historische Frauen zu erwähnen, deswegen wollte ich das ganz kurz noch mal reinwerfen.
00:45:15: Und ich denke wir würden sagen, dass das vollkommen in Ordnung ist zum Muttertag auch an die Mutter zu denken.
00:45:21: aber so wie ich euch kenne... ich weiß es nicht ihr könnt mir widersprechen würde mir sicherlich alle drei sagen, in Beziehung zur Mutter zu sein und auch zu danken, zu geben.
00:45:34: Aber genauso auch bekommen zu dürfen und anzunehmen.
00:45:37: Also dass wir versuchen, in einer guten Beziehungen zueinanderzustehen.
00:45:40: Dass wir es genau so respektieren und Menschen dabei unterstützen beziehung abzubrechen.
00:45:47: Auch zur eigenen Mutter.
00:45:48: Da gibt es Gründe und Gegebenheiten.
00:45:53: Dinge die passieren, die Menschen dazu veranlassen.
00:45:57: Es gibt auch Menschen, die keine Mutter mehr haben.
00:46:01: Aus eigener Entscheidung oder aus fremder Entscheidung heraus.
00:46:05: Für manche ist das wichtig und gut für andere nicht.
00:46:09: Die sind traurig darüber oder leiden, dass sie nicht mal in Verbindung zu ihrer Mutter stehen.
00:46:14: Auch das ist vielfältig und vielseitig.
00:46:16: Nicht alle können diesen Tag gut feiern, sondern es ist ein Tag des Schmerzes, der schmerzlichen Erinnerung oder auch der Trauer.
00:46:23: Kurz wollte ich eigentlich nur sagen, dass es sicherlich gut ist ein Dank oder die Freude nicht nur auf den einen Tag zu richten sondern vielleicht auch auf andere Tage auszuweiten.
00:46:35: Wir fallen gar keinen Muttertag, mein Mutter möchte das auch nicht.
00:46:38: Du darfst nie was basteln für Muttertage in der Schule und musst mich damit den Lehrerinnen anlegen.
00:46:43: Weißt du
00:46:43: einfach
00:46:46: so?
00:46:47: Ja, großartig.
00:46:49: Ja, dann haben wir viele Aspekte ausgetauscht.
00:46:52: Also vor allem wie Mütter in unseren heiligen Schriften vorkommen und was auch die Hintergründe des Muttertags sind, wie wir zu unseren Müttern stehen und welche Verbindung wir haben, wofür wir dankbar sind?
00:47:05: Und wir freuen uns natürlich über eure Nachrichten.
00:47:08: Ihr könnt uns gerne und jederzeit schreiben, in welcher Verbindung steht ihr zu euren Müttern?
00:47:13: Welche offenen Punkte haben wir vielleicht noch nicht erwähnt und die seht ihr auch noch in diesem großen Themenkomplex Mutter, Mütterlichkeiten, Mutterschaften.
00:47:22: Dann dürft ihr uns jederzeit schreiben!
00:47:24: Heute ist die Premiere.
00:47:25: dann nenne ich mal den E-Mail Adresse.
00:47:29: Schreibt uns jeder Zeit an.
00:47:32: Podcast?
00:47:33: www.dreidreieinspodcastathouse-off-one.org.
00:47:40: Wir freuen uns über eure Rückmeldung, über eure Hinweise und über eure Ideen.
00:47:44: Schreibt uns gerne jederzeit!
00:47:46: Ihr könnt uns auch erreichen auf unserem Instagram Kanal des DreidreiEin...
00:47:51: Unterstelle ich Podcast?
00:47:53: Wir sind nicht so gut gefreut, du musst das nächste Mal wieder machen.
00:47:56: Das war super!
00:47:57: Ich habe noch was und zwar habt ihr jetzt noch die Gelegenheit, die letzte Runde für unsere Spendenverdopplungskampagne denn die läuft noch bis zum dreißigsten April.
00:48:07: wir freuen uns über jede kleine Spende.
00:48:09: Dankeschön.
00:48:10: Und jetzt haben wir es gar nicht mehr geschafft, über Thread Wives zu reden.
00:48:13: Das ist ein Instagram-Hashtag, eine Abkürzung für traditionelle Ehefrauen.
00:48:19: Das trendet auf Social Media seit einiger Zeit.
00:48:22: Ist vor allem das große Ding auch in den USA aber auch in Deutschland.
00:48:25: also so eine konservative Frauenbewegung.
00:48:29: Rebecca weiß richtig viel dazu und ich glaube, wir brauchen eine eigene Folge!
00:48:32: Also die sehen und hören uns das nächste Mal wieder bis dahin tschüss.
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